Muth: Das Konzert im Neuen Jahr 2020

Mit : Maria Happel, Branko Samarovski und der Camerata Schulz Wien

Für viele Besucher ist diese Muth-Variante des Neujahrskonzertes schon ein Fixpunkt im Kalender! Viele berühmte Stimmen hatten schon für gute Laune gesorgt, immer begleitet von der ausgezeichneten Gruppe „Camerata Schulz Wien“.

Maria Happel und Branko Samarovski lasen Texte von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Passend für Valentins schrägen Humor, begann die Vorstellung mit absurden Gesprächen im Dunkeln: „Hast du gehört, wie i nix ghört hab?“ fragt die Stimme der Liesl/ Happel. Dann wird ganz im Stil Valentins die Schraube des absurden Sinns und Unsinns weitergedreht, dann jäh abgebrochen und: – Licht, Vorhang auf und Branko Samarovski liest einen ernsten Text über die leeren Theatersäle. Valentin ergeht sich in der Idee, den Theaterbesuch zwingend den Leuten vorzuschreiben, um die Flaute zu beheben – eine Idee, die vielleicht bald in der Burg nötig sein wird.

Nicht alle Texte waren von der Qualität, die man von Karl Valentin kennt, manche nur vordergründig lustig, aber was soll’s: Das Publikum will sich amüsieren. Und das tat es. Besonders genossen alle die schwungvolle Musik der Camerata Schulz, die neben den bekannten Strauß- Walzern auch unbekanntere Stücke, wie etwa den „Egyptischen Marsch“, des Walzerkönigs brachten. Nach dem Donauwalzer musste natürlich der Radetzkymarsch mitgeklatscht werden. Also: Ein gelungener Beginn des Jahres 2020!

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