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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
„Romeo und Julia“ in Perchtoldsdorf – Aufführung am 13. August 2020
<p>Regie: Veronika Glatzner, Textbearbeitung und Dramaturgie: Angelika Messner. Es hat sich ausgezahlt, zu warten. Um 19.30 war es noch immer nicht sicher, ob gespielt werden wird. In der Umgebung tobte ein heftiges Unwetter. Über der Burg brauten sich dunkle Wolken zusammen. Doch mit einiger Verspätung konnte dann doch das Spiel um Hass, Liebe und Tod […]</p>
Silvia Matras
14. Aug. 20202 Min. Lesezeit


Neil Simon: Sunny Boys im „Schwimmenden Salon“
<p>Ort: Thermalbad Vöslau. Mit dem Komödien-Trio Petra Morzé, Micheal Maertens und Roland Koch. Es war einer dieser wunderbaren Sommerabende. Die Kulisse des Thermalbades imaginierte Vergangenheit, das Publikum war erwartungsvoll und zahlreich gekommen. Das Trio durfte sich in Komik, Schrulligkeit und handfestem Klamauk austoben. Maertens als Willy Clark im kniekurzen Bademantel, einer scheußlichen Bermuda, dazu karierte […]</p>
Silvia Matras
9. Aug. 20201 Min. Lesezeit
Thermalbad Bad Vöslau. Schwimmender Salon 2020: Alma Hasun und Claudius Stolzmann: Arthur Schnitzler:“Fräulein Else“ und „Leutnant Gustl“
<p>Mit Musikbegleitung von Ian Fisher Was für ein Hochgefühl: Endlich darf Kultur wieder stattfinden! Zwar nicht wie üblich auf der Insel, wie das Foto zeigt, sondern auf der Wiese. Die Sessel im richtigen Abstand zueinander.Angelika Hager: „Dieser Abend erfüllt mich mit zittriger Freude!“ Uns, die Zuschauer auch. Es wurde keine Lesung im herkömmlichen Sinn. Schon […]</p>
Silvia Matras
4. Juli 20202 Min. Lesezeit
Theater Scala: Casanova kocht. Ein galantes Dinner im Jahr 1791.
<p>Buch und Regie: Bruno Max Eine handfest-witzige, ausgeklügelt derbe, gut gewürzte Regie des Regiemeisters Bruno Max macht den Abend zum puren Vergnügen. Zum Entstehen des Abends schreibt er: „Wir haben schamlos geplündert: musikalisch von Mozart, Vivaldi, Caterina Valente, Angelo Branduardi und Nino Rota. Literarisch und szenisch: von Casanova „Mein Leben“, „Die Nächte von Paris“ von […]</p>
Silvia Matras
14. März 20202 Min. Lesezeit
Zwangsvorstellung. Ein Karl-Valentin-Abend mit Robert Meyer und der Kantinenbrass
<p>Karl Valentin muss man nicht vorstellen. Robert Meyer auch nicht – beide sprach- und spielverliebte Künstler. Jedes Wort wird auf Sinn und Unsinn untersucht, auf die Goldwaage des Humors gelegt. Viele Schauspieler haben sich auf die Sätze des bayrischen Kabarettisten gesetzt, oft wurden aus den herrlichen Unsinnszweideutigkeiten eher banale Eindeutigkeiten. Nicht so bei Robert Meyer. […]</p>
Silvia Matras
27. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Anton Tschechow: Der Kirschgarten. Theater in der Josefstadt
<p>Deutsche Fassung von Elisabath Plessen nach einer Übersetzung von Ulrike Zemme Regie: Amelie Niermeyer, Bühne: Stefanie Seitz, Kostüme: Annelies Vanlaere, Songs: Jan Fisher. Es sollte wohl der amüsante Untergang einer heutigen Gesellschaft sein. Aber das Daueramusement langweilt auf die Dauer. Das Abnormale wird normal, weil es nur das gibt. Keine Kontraste, keine Identifikationsfiguren, will heißen, […]</p>
Silvia Matras
25. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Joseph Lorenz: Ich, Casanova. 2. Teil
<p>Wieder war der Andrang groß. Im „Theater im Salon“ hatte nicht einmal mehr der kleinste Sessel Platz. Wenn Lorenz liest, dann kommen alle. Und alle passen halt nicht in den Raum, der gerade einmal fünfzig Plätze hat. Also nun: Fortsetzung des spannenden Lebens von Casanova. Einmal mehr fragt man sich, wie sich Joseph Lorenz durch […]</p>
Silvia Matras
24. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Kammerspiele: Engel der Dämmerung.
<p>Regie: Torsten Fischer, Bühnenbild und Kostüme: Herbert Schäfer und Vasilis Triantaphillopoulos. Liveband: Christian Frank, Herbert Berger, Andy Mayerl, Klaus Pérez-Salado Mut zur entblößenden Selbstdarstellung bis zur Entstellung zeigt Sona McDonald in der Rolle als Marlene Dietrich. Und: Mit unerschöpflicher Kraft sowohl gesanglich als auch darstellerisch führt sie gemeinsam mit ihrem congenialen Kollegen Martin Niedermair das […]</p>
Silvia Matras
22. Feb. 20202 Min. Lesezeit


Arthur Schnitzler: Zwischenspiel. Theater in der Josefstadt
<p>Bernhard Schir (Amadeus) und Joseph Lorenz (Albertus) Regie: Peter Wittenberg. Bühnenbild: Florian Parbs. Kostüme: Alexandra Pitz Es ist zwar nicht das stärkste Stück Schnitzlers, aber doch eines, das eine Aufführung rechtfertigt. Schon allein deswegen, weil es um Ehe, Trennung, Scheidung, Freundschaft geht. Themen, die damals wie heute aktuell sind. Hätten aber nicht so prächtige Schauspieler […]</p>
Silvia Matras
21. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Dürrenmatt: Das Versprechen. Requiem auf einen Kriminalroman.
<p>Inszenierung und Bühnenfassung: Klaus Tröger. Bühne: Klaus Gaspari. Kostüm: Anna Pollack. Drei kleine Mädchen wurden ermordet. Man hält den Landstreicher für den Mörder, obwohl der immer wieder seine Unschuld beteuert. Als er sich in der Zelle erhängt, ist der Fall für alle gelöst und abgeschlossen. Nicht für den Kriminalkommissar Mattai. Er gab der Mutter des […]</p>
Silvia Matras
14. Feb. 20202 Min. Lesezeit


Jubiläumskonzert, Musikverein 28. Jänner 2020: „Feuerreiter“. Gesänge und Geschichten von Feuer, Mord und Liebe.
<p>Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, Dirigent: Johannes Prinz Am Klavier zu vier Händen :Eduard und Johannes Kutrowatz. Sprecher: Joseph Lorenz Teil: „Liebes- und Beziehungsgeschichten“ Rotes Licht überstrahlt die Orgelempore, die Bühne liegt in geheimnisvoller Dunkelheit. Plötzlich überhell, fast weiß angestrahlt: Der Sprecher Joseph Lorenz. Er „befeuert“ mit Glut das Publikum, lässt den „Feuerreiter“ von […]</p>
Silvia Matras
30. Jan. 20203 Min. Lesezeit
Felix Mitterer: Mein Ungeheuer. Theater Akzent
<p>Eine Produktion von STEUDLTENN Tirol Zillertal Regie: Hakon Hirzenberger Das Ehedrama aus dem Bauernmilieu schrieb Felix Mitterer in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Doch seine Aktualität ist brennender denn je. Es geht um die Frage: Wie gehen Menschen miteinander um, wenn Arbeitslosigkeit und tiefste Armut, dazu Bildungslosigkeit und daher Chancenlosikeit den Alltag bestimmen. Er, […]</p>
Silvia Matras
26. Jan. 20202 Min. Lesezeit
Tolstoi: Die Kzeuzersonate. Gelesen von Joseph Lorenz.Theater Akzent
<p>Atemlos saßen wir alle und hörten und erlebten intensiv, wie ein Mensch zum Mörder wird. Am Ende des Abend wussten wir: Wir hatten gerade an einem Theaterereignis teilhaben dürfen, wie es nur ganz selten eintritt! In einer theatralisch perfekt angelegten Klimax ließ Joseph Lorenz die Erzählung ablaufen: Im Zugateil wird Belangloses geredet, bis eine Dame […]</p>
Silvia Matras
13. Jan. 20203 Min. Lesezeit
Edward Albee: Wer hat Angst vor Virginia Wolf? Burgtheater
<p>Aus dem Englischen von Pinkas Braun, Regie Martin Kusej, Bühne und Kostüme Jessica Rockstroh. Eine Übernahme aus dem Residenztheater München. Am Ende dieser Bühnenschlacht ist so mancher Zuschauer wahrscheinlich froh, als Single durchs Leben zu gehen.. Martha (Bibiana Beglau) und George (Norman Hacker) ertränken ihren Lebens- und Eheüberdruss in Whisky. Suchen den anderen mit Verbalgemeinheiten […]</p>
Silvia Matras
28. Dez. 20192 Min. Lesezeit
Johann Nestroy: Einen Jux will er sich machen. Theater in der Josefstadt.
<p>Endlich! Endlich! Ein Nestroy, der klug und doch nicht übergscheit inszeniert ist. Will sagen, dass der Regisseur Stephan Müller, dem das Theater in der Josefstadt zuletzt die spannende Inszenierung vom „Besuch der alten Dame“ verdankt, auch diesmal mit seiner unverkennbaren Handschrift das Stück geprägt hat: Gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Sophie Lux und den Kostümen von […]</p>
Silvia Matras
18. Dez. 20192 Min. Lesezeit


Richard Teschners Figurenspiel. Theatermuseum Wien
<p>„Welch eine Oase in der Wahnsinnsweihnachtsstadt Wien!“ So begrüßt Angela Sixt, eine der vier Puppenspielerinnen das Publikum. Wer sich vielleicht gerade durch den Adventmarkt amKarlsplatz oder am Rathausplatz durchgedrängt hat, der nickt verständnisvoll. Das Museum wird kaum von Adventtouristen heimgesucht. Liebhaber des Balletts und des Theaters kennen natürlich diesen Ort der Beschaulichkeit. Richard Teschner Nach […]</p>
Silvia Matras
16. Dez. 20192 Min. Lesezeit
Theater Scala: Elektra
<p>Von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles Wer in der Burg die „Bakchen“ sah und meinte, für lange Zeit von Antikendramen genug zu haben, der traue sich dennoch in das Theater Scala. Dort spielt unter dem jungen Regisseur Matti Melchinger, der aus der Theater der Jugend-Szene kommt, ein engagiertes Ensemble die „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal. […]</p>
Silvia Matras
4. Dez. 20193 Min. Lesezeit
Joesph Lorenz, Wolfgang Hübsch und Julia von Sell: Th. Bernhard, Der Ignorant und der Wahnsinnige.Theater Akzent
<p>1972 war die Uraufführung des Stückes bei den Salzburger Festspielen ein Skandal. Nicht so sehr wegen des Inhalts, als wegen des Aufführungsverbotes, das Thomas Bernhard aussprach. Er verlangte am Ende der Aufführung totale Finsternis ohne Notlicht. 2012/2013 wurde es auf der Burg aufgeführt. Als Komödie, ohne Skandal. Nun also, fast 50 Jahre später, als szenische […]</p>
Silvia Matras
28. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Paulus Hochgatterer und Nikolaus Habjan: Böhm. Burgtheater
<p>Textfassung: Paulus Hochgatterer. Regie, Puppendesign und Puppenbau: Nikolaus Habjan+Marianne Meindl.Regiemitarbeit: Martina Gredler. Bühne:Julius Theodor Semmelmann. Kostüm: Cedric Mpaka, Licht: Thomas Trummer Wenn Habjan draufsteht, dann sind Puppen drin! Und dann ist Qualität in Text, Spiel und Regie garantiert. Habjan und Hohgatterer – beide Musikkenner par excellence – taten sich zusammen und schufen gemeinsam die Geschichte […]</p>
Silvia Matras
26. Nov. 20192 Min. Lesezeit
„Ankunft heute. Hedy Lamarr“ Verein Kunstspielerei
<p>Text und Konzept: Beatrice Gleicher. Inszenierung und Dramaturgie: Erhard Pauer, Entwurf und Kostüme: Josef Sonnberger Spielort: Palais Schönburg Im Vorwort des (gut gemachten!) Programmheftes schreibt die Autorin und Hauptdarstellerin Beatrice Gleicher: „Ich muss es schreiben mit den Augen einer Frau, die jeden deiner Momente, ob als Kind, Star, Ehefrau oder Mutter nach zu vollziehen im […]</p>
Silvia Matras
24. Nov. 20193 Min. Lesezeit
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