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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.


Richard Teschners Figurenspiel. Theatermuseum Wien
<p>„Welch eine Oase in der Wahnsinnsweihnachtsstadt Wien!“ So begrüßt Angela Sixt, eine der vier Puppenspielerinnen das Publikum. Wer sich vielleicht gerade durch den Adventmarkt amKarlsplatz oder am Rathausplatz durchgedrängt hat, der nickt verständnisvoll. Das Museum wird kaum von Adventtouristen heimgesucht. Liebhaber des Balletts und des Theaters kennen natürlich diesen Ort der Beschaulichkeit. Richard Teschner Nach […]</p>
Silvia Matras
16. Dez. 20192 Min. Lesezeit
Theater Scala: Elektra
<p>Von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles Wer in der Burg die „Bakchen“ sah und meinte, für lange Zeit von Antikendramen genug zu haben, der traue sich dennoch in das Theater Scala. Dort spielt unter dem jungen Regisseur Matti Melchinger, der aus der Theater der Jugend-Szene kommt, ein engagiertes Ensemble die „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal. […]</p>
Silvia Matras
4. Dez. 20193 Min. Lesezeit
Joesph Lorenz, Wolfgang Hübsch und Julia von Sell: Th. Bernhard, Der Ignorant und der Wahnsinnige.Theater Akzent
<p>1972 war die Uraufführung des Stückes bei den Salzburger Festspielen ein Skandal. Nicht so sehr wegen des Inhalts, als wegen des Aufführungsverbotes, das Thomas Bernhard aussprach. Er verlangte am Ende der Aufführung totale Finsternis ohne Notlicht. 2012/2013 wurde es auf der Burg aufgeführt. Als Komödie, ohne Skandal. Nun also, fast 50 Jahre später, als szenische […]</p>
Silvia Matras
28. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Paulus Hochgatterer und Nikolaus Habjan: Böhm. Burgtheater
<p>Textfassung: Paulus Hochgatterer. Regie, Puppendesign und Puppenbau: Nikolaus Habjan+Marianne Meindl.Regiemitarbeit: Martina Gredler. Bühne:Julius Theodor Semmelmann. Kostüm: Cedric Mpaka, Licht: Thomas Trummer Wenn Habjan draufsteht, dann sind Puppen drin! Und dann ist Qualität in Text, Spiel und Regie garantiert. Habjan und Hohgatterer – beide Musikkenner par excellence – taten sich zusammen und schufen gemeinsam die Geschichte […]</p>
Silvia Matras
26. Nov. 20192 Min. Lesezeit
„Ankunft heute. Hedy Lamarr“ Verein Kunstspielerei
<p>Text und Konzept: Beatrice Gleicher. Inszenierung und Dramaturgie: Erhard Pauer, Entwurf und Kostüme: Josef Sonnberger Spielort: Palais Schönburg Im Vorwort des (gut gemachten!) Programmheftes schreibt die Autorin und Hauptdarstellerin Beatrice Gleicher: „Ich muss es schreiben mit den Augen einer Frau, die jeden deiner Momente, ob als Kind, Star, Ehefrau oder Mutter nach zu vollziehen im […]</p>
Silvia Matras
24. Nov. 20193 Min. Lesezeit
„Rosmersholm“ von Ulf Stengl nach Motiven des gleichnamigen Ibsendramas. Theater in der Josefstadt
<p>Regie: Elmar Goerden, Bühnenbild: Silvia Merlo und Ulf Stengl Was man mit Ibsens Drama „Rosmersholm“ nicht alles anstellen kann: Figuren rausstreichen, Figuren umdeuten, alles überhaupt neu schreiben. Nur den Titel belassen – er lockt vielleicht ein literatur- und theateraffines Publikum eher an. Also diesmal „Rosmersholm“ von Ulf Stengl. Drei Schauspieler, die großartig spielen, manchmal etwas […]</p>
Silvia Matras
21. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Shakespeare: Hamlet. Landestheater Niederösterreich
<p>Inszenierung: Rikki Henry, Bühne: Max Lindner. Kostüme: Cedrik Mpaka. Musik: Nils Strunk. Licht: Günter Zaworka Rikki Henry ist ein junger Regisseur aus London. Als er an das Münchner Landestheater kam, lernte er Martin Kusej und Ulrich Rasche kennen. Von letzterem stammt das geflügelte Wort: „Theater muss unangenehm sein!“. Henry hat diese These inhaliert. An Hamlet […]</p>
Silvia Matras
11. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Peter Shaffer, Equus. Theater Scala.
<p>Auch heute noch, fast fünfzig Jahre nach der Uraufführung am britischen Nationaltheater, schockiert das Stück. Nicht jeder Zuschauer kann den Nacktszenen, den homoerotischen und an Sodomie anspielenden Szenen gelassen zusehen. Doch im Gegensatz zu den 7oer Jahren des vorigen Jahrhunderts ist man nicht über die Tatsache geschockt, dass ein 17 – jähriger Junge ein Pferd […]</p>
Silvia Matras
1. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Wie versteckt man einen Elefanten? Kasino des Burgtheaters.
<p>Von Joel Horwood nach dem Roman „The Great Elephant Chase“ von Gillian Cross. Trotz strahlendem Spätsommerwetterwar das Kasino bis auf den letzten Platz ausverkauft. Mindestens ein Drittel des Publikums war zwischen vier und zehn Jahre alt. Erwachsene wie Kinder hatten ihren Spaß! Erwachsene vielleicht noch mehr, da sie auch die feinen Anspielungen und den hintersinnigen […]</p>
Silvia Matras
28. Okt. 20192 Min. Lesezeit
„Der Vorname“ Französische Hitkomödie in den Kammerspielen.
<p>„Unser Sohn wird Adolphe heißen“ – mit dieser Ankündigung schockt Vincent Larchet seine Freunde, die zu einem Abendessen bei Elisabeth und Pierre Garaut zusammentreffen. Darf man seinen Sohn so nennen? – Mit dieser Frage entzünden die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière ein komödiantisches Feuerwerk der Sonderklasse. Mach- und Gangart der Komödie erinnert […]</p>
Silvia Matras
3. Okt. 20192 Min. Lesezeit
Familie Flöz: Teatro Delusio im Theater Akzent
<p>Si waren wieder da! Die genialen Masken der Familie Flöz. Voriges Jahr begeisterten sie das Publikum mit „Hotel Paradiso“, nun also mit der Produktion „Teatro Delusio“. Die Familie Flöz ist eine internationale Theatercompagnie mit Sitz in Berlin. Sie spielen mit Gesichtsmasken, die obwohl starr, doch immer wieder Gefühle zeigen. Die kommen von den Spielern hinter […]</p>
Silvia Matras
29. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Choreographien von Forsythe, Van Manen, Kylián.
<p>Wiener Staatsoper. Im Bild: Esina und Feyferlik in „Trois Gnossiennes“ ARTIFACT SUITE CHOREOGRAFIE: FORSYTHE ZUR MUSIK VON BACH UND GROSSMANN – HECHT Forsythe nannte die „Artifact Suite“ eine Ode an das Ballett. Fernab von den Hebefiguren, Pirouetten und Sprüngen des klassischen Balletts bewegen sich die Tänzer in extremen Streckungen und Dehnungen in den Raum hinein, […]</p>
Silvia Matras
27. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Eugène Ionesco: Die Stühle. Akademietheater
<p>Der beste Ionesco, einen besseren findst du nit! Was für ein Komödiantenpaar! Maria Happel und Michael Maertens in gewohnter Höchstform. Sie genießen ihre Übertreibungen, ihr Spiel mit dem blanken Unsinn! Erinnerungen steigen auf: Maertens klettert auf eine hohe Leiter, um auf das Meer zu schauen. – Becketts „Endspiel“ – auch da stieg er die Leiter […]</p>
Silvia Matras
18. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Ferenc Molnar, Liliom. Salzburger Festspiele 2019
<p>Jörg Pohl als Liliom und Maja Schöne als Julie waren die ideale Besetzung: hineingeworfen in eine ratlose Armut und Hoffnungslosigkeit klammert sich Julie an ihre Liebe zu Liliom. Dem fehlt die Sprache, um ihr seine Liebe zu gestehen. Auch die Gesten. In seiner Ratlosigkeit schlägt er sie. In stumpfsinniger Hilflosigkeit sucht er nach einer Geldquelle, […]</p>
Silvia Matras
5. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Tennessee Williams: Die Glasmenagerie. Akademietheater
<p>„Jeder Mensch ist ein Kannibale“ merkte Tennessee Williams zu diesem Stück an. Es gibt sie, diese „sanften“ Kannibalen, die den anderen die Luft zum Atmen nehmen. Diesmal ist es Amanda Wingfield, die ihren beiden erwachsenen Kindern, Tom und Laura, das Recht auf ein Leben nimmt, wie sie es leben wollen: Laura -zurückgezogen, in sich gekehrt, […]</p>
Silvia Matras
28. Juni 20192 Min. Lesezeit
Gerhart Hauptmann: Die Ratten. Burgtheater.
<p>Wenn Andrea Breth Regie führt, weiß man, dass der Abend lang wird. Aber zweieinhalb Stunden ohne Pause – das ging über das Sitz- und Auffassungsvermögen so mancher Zuschauer weit hinaus. Noch dazu, wo sich streckenweise Langeweile einschlich. Und – was es teilweise unmöglich machte, der Aufführung zu folgen: Ab der 14. Reihe im Parkett waren […]</p>
Silvia Matras
24. Juni 20192 Min. Lesezeit
Joseph Roth: Radetzkymarsch. Theater in der Josefstadt
<p>Regie und Dramatisierung: Elmar Goerden Den Roman über den Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie für das Theater zu adaptieren verlangt profundes Wissen über das Werk Joseph Roths, die Zeit und die historischen Fakten, aber ebenso viel Gespür, was im Theater möglich und wirksam ist. Elmar Goerden gelang die Umsetzung des Romans in ein Theaterstück perfekt! Durch […]</p>
Silvia Matras
2. Juni 20192 Min. Lesezeit
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Kasino/Burg
<p>Komödie von Richard Alfieri, Übersetzung aus dem Amerikanischen von Johan Grumbrecht Die Story folgt dem Strickmuster: Ältere Dame sucht (jüngeren) Tröster in einsamen Zeiten. Achtung Klischeegefahr! Aber: Wenn Klischee so gekonnt und amüsant gespielt wird, dann lässt man Kritik Kritik sein und lässt sich frohen Herzens vom Spiel mitreißen. Oder beginnt nachzudenken, Parallelen zu ziehen, […]</p>
Silvia Matras
12. Mai 20192 Min. Lesezeit
Kein Groschen, Brecht! off-theater
<p>Mit Tamara Stern als alle Frauen rund um Bert BrechtAls die Biografie von John Fuegi, Brecht & Co 1997 auf Deutsch erschien, da schlugen die Wellen des Feuilletons hoch. Denn Fuegi zeichnete Brecht als miesen Kerl, der Frauen reihenweise schwängerte, sie verließ oder sie in die Zahl seiner Adorantinnen eingliederte. Vor allem wies er darauf […]</p>
Silvia Matras
5. Mai 20192 Min. Lesezeit
Stefan Vögel: Die Niere. Theater in der Josefstadt.
<p>Kathrin (Martina Stilp) und Arnold (Martin Niedermair) Was kommt heraus, wenn sich ein begnadeter Autor (Stefan Vögel), ein stilsicherer Regisseur (Folke Braband) und ein Schauspielerteam, wie es besser nicht sein könnte, zusammentun? – Die perfekte Komödie mit Tiefgang! Man lacht herzlich, aber fragt sich zugleich nachdenklich: Wie würde ich reagieren, wenn mir ein nahestehender Mensch […]</p>
Silvia Matras
3. Mai 20191 Min. Lesezeit
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