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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Ballett „Giselle“ nach der Choreografie von Tschernischova an der Wiener Staatsoper
<p>Giselle ist ein heikle Rolle – sie verlangt von der Tänzerin Einfühlungsvermögen und ein Gespür für „too much“. Nur die besten Ballerinas haben sich an diese Rolle gewagt und darin reüssiert, zum Beispiel Anna Pawlowna Pawlowa. Und Olga Esina in dieser Rolle ist ein unübertroffenes Tanzwunder! Ihre Interpretation ist feinsinnig, jede kleine Geste spricht von […]</p>
Silvia Matras
27. Sept. 20182 Min. Lesezeit
Wiener Staatsballett: Ein Sommernachtstraum. Volksoper
<p>Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Unterhaltsam, kraftvoll, witzig, seine Sprünge gut in der Rolle fixiert, seine Mimik und Gestik als Puck voll erfüllend war an diesem Abend: Richard Szabo. Er sorgte dafür (mit den kleinen Glühwürmchen-Elfen) dass das Publikum bei der Stange blieb und die endlos langen und langweiligen Gruppentänzchen – alle […]</p>
Silvia Matras
24. Sept. 20181 Min. Lesezeit
Festspielhaus St. Pölten: Acosta Danza und das Tonkünstler Orchester Niederösterreich: Carlos Acosta a Celebration
<p>In dem 4-teiligen Abend konnte die weltbekannte Gruppe „Acosta Danza“ ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. In „Punta a Cabo“ bringt die Gruppe ihre Stärke im Streetdance à la Westside-Story an. Unter der Choreographie von Alexis Fernandez erlebt man vor der Videowand, die vielleicht Havanna und die Promenade El Malecon zu verschiedenen Tageszeiten zeigt, die vitalen […]</p>
Silvia Matras
23. Sept. 20182 Min. Lesezeit
Staatsoper: Solistenkonzert Günther Groissböck. Am Flügel Gerold Huber
<p>Nicht gerade häufig ist Günther Groissböck an der Staatsoper zu hören. Als König Heinrich im Lohengrin zum Saisonende und vor Jahren als Wassermann in Rusalka. Daher war der Liederabend eine gute Gelegenheit, diesen exzellenten Bass wieder zu erleben. Im ersten Teil waren die „Vier ersten Gesänge“ von J. Brahms und Robert Schuhmanns „Liederkreis op.39“ zu […]</p>
Silvia Matras
23. Sept. 20181 Min. Lesezeit
Grafenegg Festival: Sächsische Staatskapelle Dresden: Prokofjew und Mahler
<p>Ein Programmkonzept, das immer aufgeht: Vor der Pause ein Violinkonzert mit einer tollen Geigerin und viel Gefühl, nach der Pause die Wucht einer Symphonie. So vor einer Woche mit der sensationellen Geigerin Hilary Hahn, die das Violinkonzert von Sibelius spielte und das Publikum intensiv mitnahm, danach Beethovens 5. Diesmal spielte die aus Georgien stammende junge […]</p>
Silvia Matras
9. Sept. 20182 Min. Lesezeit
Eifman Ballett St. Petersburg: Tschaikovsky: Pro et Contra
<p>Der Großmeister des erzählenden Balletts hat wieder eine großartige Choreographie präsentiert!!!! Er scheut sich nicht, das Leben des Komponisten mit packenden Bildern aus den berühmten Balletten „Schwanensee“, Nussknacker“, „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ zu verknüpfen und Rückschlüsse auf das Schicksal Tschaikovskys zu schließen. Tschaikovsky liegt im Sterben, ihn plagen Dämonen, sein Alter Ego drängt ihn […]</p>
Silvia Matras
30. Juni 20181 Min. Lesezeit
Desaster an der Wiener Staatsoper: Der Freischütz
<p>Wäre noch Joan Holender Direktor der Wiener Staatsoper, er hätte Christian Räth die Regie für den „Freischütz“ entzogen oder sie ihm gleich gar nicht angeboten. Wie kann man nur aus dieser Geschichte ein so wirres Zeug stricken? Manchmal glaubte ich, der Regisseur macht sich über seine eigene Regie lustig. Die Sänger, allen voran Schager als […]</p>
Silvia Matras
12. Juni 20181 Min. Lesezeit
Camille Saint-Saens: Samson et Dalila. Staatsoper . 15. Mai 2019
<p>Wasserschaden in der Staatsoper! Unter der Regie von Alexandra Liedtke ging die schönste aller Opern in dieser Saison baden. Das Liebesduett am Rande der Badewanne! Gott sei Dank mussten sich Garanca und Alagna nicht ausziehen! Dass es dazu noch in das „Badezinmer“ hineinregnete, war wohl nur mehr als Scherz zu verstehen. Schade um so tolle […]</p>
Silvia Matras
18. Mai 20181 Min. Lesezeit
Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen. Volksoper
<p>Die vier Stunden waren weg wie nix! Das ist einerseits der Musik Offenbachs zu verdanken, andrerseits dem einfallsreichen Bühnenbild und den witzigen Kostümen von André Barbe. Teils hervorragende Stimmen, wie etwa Josef Wagner in 4 verschiedenen Rollen (Lindorf, Coppelius, Mirakel und Dapertutto) oder Sophia Theodorides als Olympia trugen zum akustischen Vergnügen bei. . Dieser Auftritt […]</p>
Silvia Matras
14. Mai 20181 Min. Lesezeit
Erwin Schrott im Wiener Konzerthaus (2. April 2018)
<p>Da seine angekündigte Partnerin Golda Schultz krankheitsbedingt absagen musste, bestritt Erwin Schrott den Abend allein. Vorweg: Grandios! Erwin Schrott ist nicht nur ein glänzender Bass-Bariton, sondern auch eine „Rampensau“ – so nennt man im Fachjargon Künstler, die über eine ungeheure Bühnenpräsenz und Spielfreude verfügen. Schrott kam, sah und siegte mit der Registerarie des Leporello. Siegessicher […]</p>
Silvia Matras
3. Apr. 20181 Min. Lesezeit
Rusalka- Wiederaufnahme an der Wiener Volksoper (27. März 2018, 25. Vorstellung)
<p>Das Regie- und Ausstattungsduo André Barbe und Renaud Doucet setzt voll auf Märchen für Kinder. Mit ein wenig erhobenem Finger – nicht der Zeigefinger, gerade nur der kleine Finger: Kinder, Publikum, wenn ihr nicht aufpasst, dann wird der Wald, unsere gesamte Welt so aussehen, wie ihr sie auf der Bühne seht: Entlaubte Wälder, Müll quillt […]</p>
Silvia Matras
28. März 20181 Min. Lesezeit
Ballett „Raymonda“, Wiener Staatsoper. Aufführung: 9. März 2018
<p> Dieses glanzvolle Zeugnis des klassischen Balletts mit der ebenso glanzvollen Musik von Alexander Glasunow wurde 1898 in der Choreographie von Marius Petipa im Mariinski-Theater in St. Petersburg mit großem Erfolg uraufgeführt. 1964 adaptierte Rudolf Nurejew es für das 20. Jahrhundert und brachte es 1965 an die Wiener Staatsoper. In dieser Fassung wurde es 1997 […]</p>
Silvia Matras
10. März 20183 Min. Lesezeit
Ballett: „Spartacus“ in der Bayrischen Staatsoper München
<p>Was für ein Abend! Spartacus als fliegender Held, der die Schwerkraft leugnet und den Widerstand gegen jegliche Art der Unterdrückung wütend lebt und tanzt. Dessen Augen vor Heldentum glühen, dessen Liebe zu seiner Gefährtin Phrygia sich in erotisch-feinen Figuren materialisiert. Doch langsam, vom Anfang an! Der römische Sklave und Gladiator Spartacus führte 73 v.Chr. seine […]</p>
Silvia Matras
13. Jan. 20182 Min. Lesezeit
Vincezo Bellini: I Puritani, Staatsoper Wien
<p>Obwohl es bereits die 63. Aufführung in dieser Inszenierung -über die nicht mehr zu sagen ist als: düster, statisch, einfallslos – war, war es eine Art >Première. Denn für fast alle Sänger war es entweder ein Rollendebüt oder ein Debüt an der Wiener Staatsoper. Das machte den Abend spannend. Unter dem Dirigenteb Evelino Pidò wurde […]</p>
Silvia Matras
5. Jan. 20181 Min. Lesezeit
Ballettabend in der Staatsoper: „Verklungene Feste und Josephslegende“
<p>Da kamen alle Ballettfans und freuten sich über ein Wiedersehen mit einem typischen John Neumeier-Festabend! Und über ein Wiedersehen mit Vladimir Shishov und Mihail Sosnovschi! Beide tanzten schon 2015in den „Verklungenen Festen“ mit unglaublicher Eleganz und Finesse. Die Elegie und Melancholie der Atmosphäre spiegelt sich ganz und gar in der Choreographie – viele sehr langsame, […]</p>
Silvia Matras
24. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Roméo et Juliette. Volkoper
<p>Soll ich schreiben „Oper mit Ballett“ oder „Ballett mit Oper“? Im Programmheft heißt es lakonisch: „Ballett in zwei Teilen“. Aber Hector Berlioz, von dem die Musik stammt, liebte es, verschiedene Gattungen zu vereinen. Deshalb ist „Roméo et Juliette“ mehr als nur ein Ballett, sondern eben ein Ballett mit Chor und zwei großen Arien – die […]</p>
Silvia Matras
16. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Great Voices: Rolando Villazon und Ildar Abdrazakov. Wiener Konzerthaus
<p>Ein Raunen ging durch den Saal – er wird absagen!!! Nein, nicht ganz, er – Rolando Villazon – ließ sich nur „ansagen“ – die vornehme Art, dem Publikum verstehen zu geben, dass die Stimme nicht ganz voll da sei. Also gut, das sind wir schon gewöhnt, Hauptsache, er singt überhaupt. Also Erleichterung. Zur Beruhigung und […]</p>
Silvia Matras
14. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Adriana Lecouvreur (Francesco Cilèa) an der Wiener Staatsoper
<p>Ein Abend der höchsten Qualität! Anna Netrebko als Adriana: Wenn sie die berühmte Arie „Ecco: respiro appena“ singt, dann vergißt man, dass man in der Oper sitzt- sie ist die Magd, die sich der Kunst und dem Künstler, der sie schafft, unterordnet, eine bescheidene Interpretin. In dieser zarten, innigen Arie setzt Netrebko ihr höchstes Können […]</p>
Silvia Matras
14. Nov. 20171 Min. Lesezeit
Matthias Goerne/ Alexander Schmalcz: Winterreise. Festspielhaus St. Pölten
<p>Der Liederzyklus nach den wunderbaren Texten von Wilhelm Müller ist für jeden Liedsänger eine Herausforderung. Matthias Goerne, zur Zeit einer der besten, wenn nicht überhaupt der beste Interpret der „Winterreise“, bewies wieder einmal seine hohe Liedkunst und sensible Interpretation. Begleitet von dem hervor-ragenden Pianisten Alexander Schmalcz führte er sein Publkum in die tiefsten Tiefen, dort […]</p>
Silvia Matras
6. Nov. 20172 Min. Lesezeit
Macmillan/Mcgregor/Ashton – Ballettabend an der Wiener Staatsoper
<p>Der dreiteilige Ballettabend ist ganz der Tradition des britischen Balletts gewidmet und bietet für jeden Geschmack etwas: Den schwungvollen Auftakt macht Kenneth Mac Millan mit seiner Choreographie „Concerto“ nach Schostakowitsch, Klavvierkonzert Nr.2. Dirigent : Valery Ovsyanikov. Am Klavier hervorragend: Igor Zapravdin, der langjährige Ballett-Korrepetitor an der Wiener Staatsoper.. Ein Reigen in Blau und Lila, interessante […]</p>
Silvia Matras
4. Nov. 20171 Min. Lesezeit
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