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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Igor Stravinsky: Petruschka,Movements und der Feuervogel. Ballettabend in der Wiener Volksoper
<p>Ein Abend, an dem das Ensemble des Wiener Staatsopernballetts mit tänzerischer Überzeugungskraft und choreographischen Einfällen brillieren konnte. David Levi, an der Volksoper häufiger Gast, dirigierte mit viel Einfühlungsvermögen die Musik Stravinskys. Petruschka – Ballettmusik Igor Stravvinsky, 1911 Eno Peci, seit 2009 Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und erfolgreicher Choreograph, formte die ursprüngliche Choreographie von […]</p>
Silvia Matras
22. Okt. 20172 Min. Lesezeit
Styne-Laurents-Sondheim: Gipsy. Volksoper
<p>Was kann man anderes über diese Aufführung sagen als: GROSSARTIG! Unter der intelligenten Regie von Werner Sobotka wirbelt ein exzellentes Ensemble in witzigen Kostümen (Elisabeth Gressel) über eine schlichte, aber passend eingerichtete Bühne (Stephan Prattes). Die Musik von Jule Styne ist mitreißend, leider sehr oft von Lorenz Aichner zu laut dirigiert, so dass Maria Happel […]</p>
Silvia Matras
3. Okt. 20172 Min. Lesezeit
Das Pittsburgh Symphony Orchestra und Matthias Goerne in Grafenegg (31.August 2017)
<p>Wieder einmal hat der Wettergott dreingepfuscht, und das Konzert musste vom Wolkenturm ins Auditorium verlegt werden. Wahrscheinlich hatten die Musiker des Pittsburgh Orchesters und der Dirigent Manfred Honeck sich auf die Akustik des Wolkenturms eingestellt, wo ja so richtig auf die Pauke gehaut werden darf, ohne dass Wände und Ohren bersten. Das Auditorium hingegen fasst […]</p>
Silvia Matras
1. Sept. 20172 Min. Lesezeit
Nurejew-Gala 2017. Wiener Staatsoper
<p>Ein rauschendes Fest für Augen und Ohren! Manuel Legris ließ seine „Puppen tanzen“ – und wie! Nach einer eher einschläfernden Introduktion aus Dornröschen ging es in ein „Solo“, das von Kimoto, Szabo und Wielick mit Höllentempo nach Musik von Bach hingetanzt wurde. Man war wach – und das war gut so, denn schon folgte einer […]</p>
Silvia Matras
30. Juni 20172 Min. Lesezeit
Salzburger Pfingstfestspiele: „La Sylphide“ -Ballett des Mariinsky-Theaters, Petersburg
<p>FürBallettkenner oder auch nur Liebhaber war die Aufführung eine herbe Enttäuschung. Das Petersburger Ballett des Mariinsky-Theaters brachte „La Sylphide“ in der ursprünglichen Fassung aus 1836, nach der Original-Choreografie von August Bournonville. Die Musik des unbekannten Komponisten Herman Severin Lovenskiold (1815-1870) war noch das Beste dieses Abends. Valery Ovsyanikov dirigierte brillant das Mozarteumorchester Salzburg. Nun muss […]</p>
Silvia Matras
10. Juni 20172 Min. Lesezeit
Der Feuervogel. Ballettabend in der Volksoper
<p>Tänzer der Wiener Staatsoper und Volksoper stellten ihr Regietalent unter Beweis. Für das Publikum war gleich der 1. Teil „Petruschka“ nach der Musik von Stravinsky (Fassung 1947) eine Herausforderung. Eno Peci, allen Ballettfreunden als hervorragender Tänzer bekannt, zeichnete für die Choreographie und Dramaturgie (gemeinsam mit Pavol Juras) verantwortlich. Und er hatte den Mut, ein ganz […]</p>
Silvia Matras
8. Mai 20172 Min. Lesezeit
La Wally. Volksoper Wien
<p>Ein großartiger, atemberaubender Abend! Alfredo Catalanis Oper, bisher nicht allzu oft gespielt, wurde in der Volksoper vom Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter dem fast rauschhaften Dirigat von Marc Piollet und der subtilen Regie von Aron Stiehl erfolgreich auf die Bühne gebracht. Beeindruckend wurde Stiehl von dem Bühnenbildner Frank Philipp Schlössmann unterstützt, der mit seinen riesigen […]</p>
Silvia Matras
13. Apr. 20172 Min. Lesezeit
„Onegin“ Ballett von John Cranko. Staatsoper. 4.März 2017
<p>Es war, wie zu erwarten, ein bezaubernd-berauschender Abend. Dieses Handlungsballett nach dem Roman von Alexander Puschkin in der Choreographie von John Cranko hat ja seine Tücken. Besonders für die Figur des Onegin. Schon Shishov hatte damit seine Schwierigkeiten. Denn wie tanzt man einen gelangweilten Schnösel? Cranko operiert da mit allzu übertriebener Gestik. An diesem Abend […]</p>
Silvia Matras
6. März 20171 Min. Lesezeit
Verdi, Il Trovatore. Staatsoper – 5.2.2017/ Première
<p>Hinreißende Musik, Ohrwürmer, die man mitsingen möchte. Leider keine Sehwürmer – Sabine Gruber wird mir den Wortdiebstahl verzeihen, den ich aus ihrem Roman „Daldossi“ geliehen habe, Ich gebe ihn bald wieder zurück. Die wirre Handlung ist ganz unwichtig. Wer jetzt wessen Sohn ist und wen die Zigeunerin Azucena ins Feuer geworfen hat, auch. Im Trovatore […]</p>
Silvia Matras
6. Feb. 20171 Min. Lesezeit
Bellini, La Sonnambula. Wiener Staatsoper
<p>Stimmt gar nicht, dass Freitag der Dreizehnte ein Unglückstag ist. Für die Staatsoper jedenfalls nicht. Denn Juan Diego Florez hatte Geburtstag und sang den Elvio – ja wie? er singt ja immer toll – also sagen wir exzellent, schmetterte das hohe C so leicht heraus, als wäre er im Badezimmer. Dazu die Musik Bellinis – […]</p>
Silvia Matras
14. Jan. 20171 Min. Lesezeit
Cendrillon (Aschenputtel), Ballett in der Wiener Volksoper
<p>Musik: Sergej Prokofjew. Choreographie: Thierry Malandin. In einer Art riesigen Schuhschachtel – an den Wänden sind sicher mehr als zweihundert Schuhe aufgespießt – tanzt das Aschenputtel( Cendrillon) aus der Asche in den Himmel ihres Prinzen. So könnte man kurz diesen Ballettabend zusammenfassen. Aber das würde der intelligenten und witzigen Choreographie von Malandin nicht gerecht werden. […]</p>
Silvia Matras
8. Dez. 20162 Min. Lesezeit
Hilary Hahn und das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck im Wiener Konzerthaus
<p>Natürlich waren alle, wirklich alle gekommen, um Hilary Hahn zu hören. Sie tourt gerade mit Max Bruchs Violinkonzert durch Europa. Eine Musik, von der sie selbst sagt,“ dass sie einem fast das Herz brechen kann und zugleich wie Rock’n Roll klingt, wenn es schneller wird.“ Und so klang es denn wirklich. Aber zuerst war Maurice […]</p>
Silvia Matras
20. Nov. 20162 Min. Lesezeit
Wiener Staatsopernballett: Balanchine, Liang, Proietto. 2.11. 2016
<p>Georges Bizet: Symphonie in C Die Choreografie von Balanchine ist eine Hommage an das klassische Ballett. Vor einem klaren blauen Hintergrund tanzen die Tänzerinnen in weißem Tüllröckchen und die Männer in Schwarz. Jeder der 4 Sätze wird von einem anderen Solistenpaar, anderen Solopaaren und dem Ensemble getanzt. Im ersten Satz „Allegro vivo“ tanzen Natascha Mair […]</p>
Silvia Matras
3. Nov. 20162 Min. Lesezeit
Don Pasquale, Wiener Staatsoper, 31.11.2016
<p>Freude am Spielen, am Ulk ohne Peinlichkeit, flotte Musik – so kann man den Abend zusammenfassen. Unter dem facettenreichen Dirigat von Frédéric Chaslin, in der bekannten Inszenierung von Irina Brook und auf der bewusst kitschigen Bühne scherzten Michele Pertusi als Don Pasquale – ein schauspielender Sänger durch und durch – und Alessio Arduini als Malatesta, […]</p>
Silvia Matras
2. Nov. 20161 Min. Lesezeit
Salzburger Festspiele: Charles Gounod: Faust
<p>„Rien“ steht in großen Lettern über dem Bühnenbild. Und mehr ist zu dieser Musicalinszenerung von Renhard von der Thannen auch nicht zu sagen. Gute Sänger (Beczala als Faust, Agresta als Marguerite und Ildar Abdrazakov als etwas langweiliger Mephisto).</p>
Silvia Matras
18. Aug. 20161 Min. Lesezeit
Salzburger Festspiele: Don Giovanni
<p>Obwohl ich diese Inszenierung schon vor zwei Jahren sah, war ich auch dieses Mal begeistert, als sähe ich sie zum ersten Mal. Einen besseren Don Giovanni als Ildebrando D’Arcangelo gibt es zur Zeit nicht. Mit unglaublicher Bühnenpräsenz und einer Stimme, die wohl am Höhepunkt ist, singt, spielt und ist er ganz einfach Don Giovanni. Einer, […]</p>
Silvia Matras
18. Aug. 20161 Min. Lesezeit
Marie Antoinette. Ballett an der Volksoper.
<p>Aufführung am 23. Mai 2016 In der Neufassung von Patrick de Bana. Diesmal Natascha Mair als Marie Antoinette. Sie tanzt die Rolle als die Jugendliche, das Mädchen, das in diese Ehe von Maria Theresia hineinpolitisiert wird und sich am französischen Hof recht munter zurecht findet, da und dort flirtet und erst im Gefängnis und knapp […]</p>
Silvia Matras
24. Mai 20162 Min. Lesezeit
„Bella Ciao“. Italienisches Folk Revival im Wiener Konzerthaus
<p>Che serata meravigliosa, splendida! Erinnerungen steigen auf an Feste auf der Piazza des Dorfes, wo gesungen und getanzt wurde. Eben genau diese Volkslieder, die teilweise uralte Lieder des Widerstandes gegen die „padroni“, die „preti“, die „capi“ (Aufseher) und die „gromiri“ (Streikbrecher) waren, Lieder der Sehnsucht der nach Amerika Ausgewanderten nach ihrer Heimat, aber auch heitere […]</p>
Silvia Matras
13. Apr. 20162 Min. Lesezeit
Tosca an der Wiener Staatsoper
<p>Wahrscheinlich geht der 9. April 2016 in die Annalen der Wiener Operngeschichte ein! Denn da stimmte bis auf das Bühnenbild aus uralten Zeiten (aber besser ein so verstaubt-konservatives als eine leere Bühne mit Sesseln) alles: Angela Gheorghiu als Tosca verwandelte sich von der kokettierenden, eifersüchtigen Schönen zur wütenden Frau, die sich nur durch einen Mord […]</p>
Silvia Matras
11. Apr. 20161 Min. Lesezeit
Le Corsaire. Ballett. Wiener Staatsoper
<p>Manuel Legris weiß um die Publikumswirksamkeit des Handlungsballetts. Vielleicht ist die Zeit reif, und man hat sich an den abstrakten Tanzperformances schon ein wenig satt gesehen. Im „Corsaire“ ist Legris für Musikauswahl (Adolphe Adam u.a.) und die Choreografie zuständig. Luisa Spinelli liefert dazu farbenprächtige Kostüme und zauberhafte Tableaus. Insgesamt eine opulente, sehr unterhaltsame Aufführung. Dass […]</p>
Silvia Matras
29. März 20162 Min. Lesezeit
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