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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Oper Graz: Undine, Ballett
<p>Ballett von Frederick Ashton nach Friedrich de La Motte Fouqué. Choreographie: Beate Vollack. Musik: Hans Werner Henze. Dirigent: Giuliano Gaudiano Henzes Ballettmusik klingt zur großen Überraschung fernab vom gängigen Komponierszenario der 1950er Jahre. Unbeeindruckt von den orthodoxen Gesetzen eines Stockhausen und Nono komponierte Henze eine Ballettmusik, die eher von Tschaikowsky und der deutschen Romantik inspiriert […]</p>
Silvia Matras
9. Mai 20222 Min. Lesezeit
Oper Graz: Wagner, Der fliegende Holländer
<p>Dirigent: Roland Kluttig. Inszenierung: Sandra Leupold. Es mutet fast wie ein Wunder an: Alles stimmt in dieser Inszenierung! Die sensible Personenführung und die klugen Regieeinfälle von Sandra Leupold- nie überbordend oder gegen den Sinn -, die musikalische Leitung von Roland Kluttig ganz wundervoll!, die beeindruckende Bühne von Mechthild Feuerstein – klug mit wenigen Akzenten versehen, […]</p>
Silvia Matras
9. Mai 20222 Min. Lesezeit
Staatsoper Wien: Joseph Haydn: Die Jahreszeiten
<p>Ballett. Choreographie Martin Schläpfer Text: Gottfried van Swieten. Bühne und Kostüm: Mylla Ek. Musikalische Leitung: Adam Fischer. Arnold Schönberg Chor Gar viel, manchmal zu viel strömte auf den Zuschauer, Zuhörer ein: Martin Schläpfer arbeitet sich an großen Musikwerken ab, die nicht für das Ballett komponiert wurden. Jetzt also Haydns Jahreszeiten mit Chor und Gesang. Den […]</p>
Silvia Matras
8. Mai 20222 Min. Lesezeit
Colum McCann: Apeirogon. Rowohlt Tb
<p>Aus dem Englischen von Volker Oldenburg Das Feuilleton ist großteils begeistert, nennt den Roman „einen Jahrhundertroman“ und „Pageturner“. Ein Pageturner mag er wohl deswegen sein, weil so mancher Leser die „Fitzelkapitelchen“ und die nicht immer verständlichen Einschübe überblättern wird. Der Plot ist wahr: McCann erzählt die Geschichte eines Palästinensers und eines Israelis. Beide haben ihre […]</p>
Silvia Matras
23. Apr. 20221 Min. Lesezeit
Festspielhaus St. Pölten:James Thierrée: Room
<p>James Thierrée macht alles: Kreation, Musik, Bühne, Kostüme, Performance Der Allroundler James Thierrée wurde 1974 in Lausanne geboren. Er tourte seit seiner Kindheit in der Zirkustruppe seiner Eltern (Jean Baptiste und Victoria Thierrée Chaplin) durch die Welt und gründete 1998 sein eigenes Ensemble. Der eine Großvater – Charly Chaplin – gab ihm die Begabung für […]</p>
Silvia Matras
23. Apr. 20221 Min. Lesezeit
Volksoper Wien: Schoenberg in Hollywood
<p>Musik: Tod Machover, Libretto: Simon Robson, Regie und Bearbeitung: Helen Malkovsky. Bühnenbild und Video: Sophie Lux. Arnold Schönberg: Marco di Sapia, Alter Ego: Christian Graf, Girl: Lauren Urquhart, Boy: Jeffrey Traganza.Orchester der Volksoper Wien, Dirigent: Gerrit Prießnitz Zuallererst sei hier die enorme stimmliche Leistung hervorgehoben, die diese Musik von den Sängern abverlangt. Dann ist wichtig: […]</p>
Silvia Matras
17. Apr. 20221 Min. Lesezeit
Volksoper: Peter Pan. Kinderballett
<p>Choreographie: Vesna Orlic Wie einst in alten Wochenschauen fährt auf der Leinwand in großen, altmodischen Lettern den Zuschauern förmlich in die Augen und mit bombastischer Musik in die Ohren: „Volksoper präsentiert…Peter Pan“. Und schon fühlt man sich an die eigenen Kindertage erinnert, wo man gebannt auf die Filmleinwand blickte, wenn die Wochenschau oder eine Filmproduktion […]</p>
Silvia Matras
13. Apr. 20222 Min. Lesezeit
Jenny Erpenbeck, KAIROS. Penguin Verlag
<p>Kairos ist der griechische Gott des günstigen, richtigen Moments. Ihn heißt es schnell beim Schopf packen, sonst ist er weg und man sieht nur mehr seinen kahlen Hinterkopf. Was war nun der richtige Augenblick in dieser Geschichte? Wohl nicht, als die 19jährige Katharina sich in den 55 -jährigen Hans verliebt. Denn diese Liebe wird sie […]</p>
Silvia Matras
12. Apr. 20222 Min. Lesezeit


Staatsoper Wien: mahler, live. Ballett
<p>Titelfoto: Maria Yakovleva in „Live“ Live. Ein Videoballett. Choreographie: Hans van Manen. Musikstücke von Franz Liszt. Am Klavier: Schaghajegh Nosrati Hans van Manen arbeitet seit 1977 immer wieder an der Wiener Oper. Mit diesem Ballett „live“ geht er zurück in die 1970er Jahre, als die Videotechnik das Theater eroberte. Das Ballett „live“ ist ein spannender […]</p>
Silvia Matras
10. Apr. 20222 Min. Lesezeit
Krisha Kops: Das ewige Rauschen. Arche Literaturverlag
<p>Krisha Kops ist in einer deutsch-indischen Familie geboren, studierte in London Philosophie und Journalismus, promovierte in Heidelberg. Heute hält er Vorträge und Workshops – seine Themen: Indische Philososphie und interkulturelle Fragen. Das Besondere an diesem Buch -Krops Debütroman – ist die wunderbare Sprache. Mit ihr fängt er indische Geschichten, den Hauch des Mythischen im alltäglichen […]</p>
Silvia Matras
9. Apr. 20222 Min. Lesezeit
Wiener Festwochen – Voreröffnung: Mozart/Castellucci: Requiem
<p>Regie, Bühnenbild, Kostüme: Romeo Castellucci. Raphael Pichon dirigiert das Ensemble“Pygmalion“. Wieder einmal bewahrheitete sich: Zu hohe Erwartungen sind schlecht, man kann nur enttäuscht werden!. Mit welch Überschwang Medien und die ganze Kulturszene Castellucci als den Regisseur, der gewaltige Bilder über die letzten Dinge kreiert, feiert! Und dann das! Schon die Eingangsszene war an Banalität nicht […]</p>
Silvia Matras
3. Apr. 20221 Min. Lesezeit
Amir Hassan Cheheltan: Eine Liebe in Kairo. C.H. Beck Verlag
<p>Aus dem Persischen von Jutta Himmelreich Kairo 1947. Der iranische Botschafter – er wird im Roman nur „der Botschafter“ genannt – wird mit einem schwierigen Auftrag nach Kairo beordert: Er soll Fausia, die Schwester des ägyptischen Königs Faruk, zur Rückkehr in den Iran bewegen. Sie ist aus einer unglücklichen Ehe mit dem Schah Mohammed Reza […]</p>
Silvia Matras
2. Apr. 20222 Min. Lesezeit
Massimo Carlotto: Und es kommt ein neuer Winter. Folio Verlag
<p>Aus dem Italienischen von Ingrig Ickler Norditalien ist schon lange nicht mehr die industrielle Vorzeigeregion Italiens. Mittelbetriebe blähten sich zu Großbetrieben auf, lagerten die Lohnarbeit immer mehr in den Osten aus- das System kollabierte. Massimo Carlotto schreibt nicht Krimis, weil dieses Genre gerade en vogue ist und sich massenweise verkauft. Die Krimihandlung ist der, die […]</p>
Silvia Matras
1. Apr. 20221 Min. Lesezeit
Martin Sherman: „Rose“ mit Andrea Eckert. Theater im Nestroyhof Hamakom
<p>Regie: Ruth Brauer-Kvam Auf der fast leeren Bühne sitzt Rose, streicht leicht über den Kopf des hölzernen Schaukelpferdes, faltet ein Blatt Papier zu einem Schiffchen und erzählt ihr Leben. Es wird keine ruhige, gefasste Rückerinnerung, sondern ein wieder erlebter Leidensweg. Das Mädchen Rose wächst in einem jüdischen Dorf irgendwo zwischen Polen und Russland auf. Das […]</p>
Silvia Matras
25. März 20222 Min. Lesezeit


Albertina: Edvard MUNCH im Dialog
<p>Mein ganz persönlicher Dialog Edvard Munch ( 1863-1944) war ein Maler der Extreme. Seinem Leben war der Stempel des Leidens am Leben aufgedrückt. Selbstgewählte oder erzwungene Einsamkeit, Verlassensein und Verlassenwerden sind die Themen, die er malt. Er meidet die Wirklichkeit, sie ist ihm unerträglich. Er schafft sich seine eigene. Die wiederum ist geprägt von seiner […]</p>
Silvia Matras
23. März 20222 Min. Lesezeit
Kammerspiele in der Josefstadt: Beau Willimon, The Parisian Woman
<p>Regie: Michael Gampe Das Bühnenbild (Walter Vogelweider) deutet eine Wohnung, Loft oder Haus im eleganten, nichtssagenden, teuren Allerweltstil an. Washington zur Zeit der Trumpregierung. Alles dreht sich um den Präsidenten, der jedoch persönlich nicht auftritt. Jeder ist irgenwie mit diesem Trumpphänomen beschäftigt: Entweder man schleimt sich ein oder man ist gegen ihn. Eine neutrale Einstellung […]</p>
Silvia Matras
23. März 20222 Min. Lesezeit
Luchino Visconti: „Senso“ im Blickle Kino im Belvedere 21
<p>Anlässlich der Ausstellung „Viva Venezia“ im Unteren Belvedere wird im Blickle Kino im Belvedere 21 eine Filmreihe mit dem Übertitel “ Die Erfindung Venedigs im 19. Jahrhundert“ gezeigt. Den Auftakt machte „Senso“ von Luchino Visconti. Es war ein zweifach nostagisches Erlebnis. Das Blickle Kino ist ein Juwel der 50er Jahre, entworfen vom renommierten Architekten Karl […]</p>
Silvia Matras
22. März 20222 Min. Lesezeit


Internationales Figurenfestival im Schuberttheater: Wolkenkuckucksheim XX
<p>Die Puppen haben zur Zeit Hochsaison in Wien. In der Scala wird gerade ein Musical mit Puppen gespielt („Avenue Q“), im Schubertteater haben die Puppen ja eine fixe Basis. Seit 10 Jahren existiert es im Hof eines Gründerzeithauses in der Währingerstraße. Leicht geht man daran vorbei, so bescheiden macht sich das Theater bemerkbar. Es verdient […]</p>
Silvia Matras
20. März 20222 Min. Lesezeit
Avenue Q. Das Musical mit den frechen Puppen. Theater Scala
<p>Titelbild: Nick Harras,, Bettina Soriat, Paul Graf+Larissa Winkel Musik und Songtexte: Robert Lopez, Jeff Marx. Puppendesign: Rick Lyon, musikalisches Arrangement: Stephan Oremus, Puppencoach: Stephan Gaugusch, Kostüme: Anna Pollack. Inszenierung: Marcus Ganser Wer so wie ich die Sesamstraße und die Muppets nie gesehen hat, dem entgehen sicherlich Wiedererkennungseffekte und Anspielungen. Daher kann ich nur berichten, was […]</p>
Silvia Matras
17. März 20221 Min. Lesezeit
Sophie Reyer: 1431. Czernin Verlag
<p>1431 ist das Jahr, in dem Johanna in Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. In dem „Roman“ schildert Sophie Reyer die Kindheit, die kurze Lebens- und Kampfzeit bis hin zum frühen Tod dieser als „Jungfrau von Orléans“ bekannten Heiligen. Roman im engeren Sinn ist es nicht, auch keine Biographie, dafür sind die Fakten nur angedeutet, […]</p>
Silvia Matras
15. März 20222 Min. Lesezeit
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