top of page

Jochen Guttsch, Frankie unter Menschen. Penguin Verlag

  • Silvia Matras
  • 4. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Apr.


© Favoritbuero, Motiv Hann Zeckau
© Favoritbuero, Motiv Hann Zeckau

Ein Kater zum Gernhaben. Er hat eine große, öfters sehr deutsche Schnauze, aber das passt zu dem kleinen, frechen, altklugen Kerlchen!

Frankie allein im Haus - das mag er gar nicht. Sein Menschhen-Freund "Gold" ist wegen schwerer Depression in einer Klinik. Und so zieht Frankie los, ihn dort zu besuchen. Leider findet er den Weg nicht, verirrt sich hoffnungslos, lernt die Streunerin Shattup kennen, und sie suchen nun gemeinsam nach der "Klapse". Shattup ist aus der Erziehungsanstalt geflohen, trampt nur mit einem Rucksack und einer Gitarre durch die Gegend.

Die beiden verstehen sich prächtig - Frankie spricht und versteht ja die Menschensprache, wie die Leser aus dem 1. Band "Frankie" wissen. Die beiden erleben Gutes und Übles, entkommen vielen Gefahren. Immer wieder "gibt der Kater den Menschen und ihren miesen Machenschaften Saures" - aber in einer heiteren und liebenswerten Form.

Leider wird Shattup von der Polizei festgenommen und Frankie landet verletzt im Fluss. Ob er gerettet wird, sei hier nicht verraten.

Der schmale Band - er könnte ruhig noch 100 Seiten mehr haben - ist ein Trost in der Erzählwüste der Gegenwart: heiter, klug und liebenswert. Besonders nach einem langen, vielleicht nicht immer angenehmen Tag empfhielt er sich als "Gute-Nacht-Lekrüre" - denn mit Frankie gleitet man leicht und froh in die Traumwelt hinüber.

bottom of page