top of page

Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.


Albertina: Amedeo Modigliani.
<p>Revolution des Primitivismus Foto: Modigliani, Liegende Frau auf weißem Kissen Anlässlich des 100. Todestages des Künstlers zeigt die Albertina eine interessante Schau seiner Werke und setzt sie in den Kontext mit anderen Malern wie Picasso, Derain oder Brancusi. Während in Wien sich der Jugenstil ausbreitet, konzentrieren sich Künstler wie Modigliani oder Picasso auf die Kunst […]</p>
Silvia Matras
31. Okt. 20211 Min. Lesezeit
Marco Bolzano, Wenn ich wiederkomme. Diogenes Verlag
<p>Aus dem Italienischen von Peter Klöss Marco Bolzano, einer der erfolgreichsten Schriftsteller Italiens, greift immer gesellschaftspolitisch relevante Themen auf. Und die setzt er dann in spannende Romane um. Diesmal geht es um die Frauen, die ihre Familie im Osten Europas verlassen und in Italien mit Altenpflege Geld verdienen, um ihren Kindern ein Studium zu ermöglichen. […]</p>
Silvia Matras
22. Okt. 20212 Min. Lesezeit
Zora del Buono, Die Marschallin. C.H.Beck Verlag
<p>Zora del Buono beschreibt das Leben ihrer Großmutter, einer geborenen Ostan.. Diese verlebt ihre Kindheit mit vier Brüdern in Bovec im Isonzotal , weiß schon als Kind viel über den 1. Weltkrieg und die Schlacht am Isonzo. 1920 lebt sie in Berlin, ab 1932 in Bari mit ihrem Mann, dem berühmten Radiologen Prof. Pietro del […]</p>
Silvia Matras
22. Okt. 20212 Min. Lesezeit


Wiener Staatsballett: „a suite of dances“
<p>Beitragsbild: „glass pieces“, Herrenensemble „glass pieces“ Musik: Philip Glass, Choreographie: Jerome Robbins, Musikalische Leitung: Benjamin Pope Bühnenhintergrund: Eine kleinkarierte Heftseite, passend zur minimalistischen, sich wiederholenden Musik. Davor das hektische Treiben einer Großstadt, ein Rennen, Gehen, ein Drehen: die große Kunst des ungeordneten Geordneten. Danach wechselt der Hintergrund auf zartes Azurblau. Es wird ruhiger im städti
Silvia Matras
21. Okt. 20213 Min. Lesezeit
Mary Lawson, Im letzten Licht des Herbstes. Heyne Verlag.
<p>Aus dem Englischen von Sabine Lohmann Mary Lawsons Sprache ist sensibel, feingesponnen, psychologisch tief in Seelen hineinhorchend. Ihre Naturbeschreibungen schwingen im Gleichklang mit den Charakteren der Protagonisten. Die siebenjährige Clara wartet, stundenlang am Fenster ausharrend, auf ihre vor Monaten verschwundene Schwester Rose. Vergeblich. Von den Eltern bekommt sie wenig Hilfe, sie sind in ihrem eigenen […]</p>
Silvia Matras
7. Okt. 20212 Min. Lesezeit


Volksoper: Ein deutsches Requiem
<p>Musik: Johannes Brahms. Choreographie:Martin Schläpfer Musikalische Leitung des Orchesters der Volksoper Wien: Christoph Altstädt, Choreinstudierung: Holger Kristen. Sopran: Athanasia Zöhrer. Bariton: Alexandre Beuchat. Text: Worte der Heiligen Schrift Der neue Ballettdirektor Martin Schläpfer präsentiert mit „Ein deutsches Requiem eines seiner Hauptwerke und zugleich seiner wenigen Ensemblearbeiten. Es ist gleichsam seine Visitenkarte, mit der er die […]</p>
Silvia Matras
6. Okt. 20212 Min. Lesezeit
Jason Starr, Panik.
<p>Aus dem Amerikanischen von Ulla Kösters Jason Starr ist ein brillanter Erzähler, er weiß, wie man Spannung aufbaut und Charaktere herausarbeitet. In dem Thriller „Panik“ geht es um das Problem der Notwehr. Ab wann ist es Tötung, wann Notwehr. In medial interessanten Fällen trifft meist die allgemeine Meinung, sprich die Medien, ein Vorurteil. Adam Bloom […]</p>
Silvia Matras
3. Okt. 20211 Min. Lesezeit
Theater in der Josefstadt: A. Schnitzler, Der Weg ins Freie
<p>Nach dem gleichnamigen Roman von Arthur Schnitzler, dramatisiert von Susanne Wolf. Warum meinte man, diesen langatmigen Roman Schnitzlers dramatisieren zu müssen? Hat Schnitzler nicht genug Dramen geschrieben? Wenn schon eine Dramatisierung, dann bitte so gut und griffig, wie Christopher Hampton und Daniel Kehlmann die Novelle von Stefan Zweig: „Geheimnis einer Unbekannten“ für die Bühne bearbeiteten. […]</p>
Silvia Matras
2. Okt. 20212 Min. Lesezeit
„wortwiege“ in den Kasematten: Büchner: „Dantons Tod“
<p>Inszenierung: Jerôme Junod, Anna Maria Krassnigg Foto: Isabella Wolf / Robespierre. Judith Richter/Saint-Just Vor einem nachtblauen Hintergrund ist ein Gerüst, eher eine Plattform aufgestellt. Sie soll an die Guillotine erinnern. Wir sind mitten in der Französichen Revolution. So weit so verständlich und plausibel. Die revolutionären Kräfte haben sich zerstritten. Robespierre ist radikal, Köpfe sollen rollen. […]</p>
Silvia Matras
28. Sept. 20212 Min. Lesezeit


Vindobona: „O du mein Österreich“ mit Joseph Lorenz
<p>Wien hat seit 2020 eine neue, vielseitige Bühne, das „Vindobona“. 1919 bereits Kino, dann nach unterschiedlichen Betreibern 2020 von dem Gastronom und Manager Wolfgang Ebner üernommen und zu einem vielseitigen Betrieb ausgebaut: Café, Restaurant und Bühne für Kleinkunst, Shows und Kabarett. Joseph Lorenz eröffnete mit seiner Lesung „O du mein Österreich“ den Reigen der literarischen […]</p>
Silvia Matras
27. Sept. 20212 Min. Lesezeit
Festspielhaus St. Pölten: Schwanensee
<p>Choreographie: Angelin Preljocaj Musik: Tschaikowsi: Schwanensee + zusätzlicher Musik Video: Boris Labbé, Kostüme: Igor Chapurin Mit diesem grandiosen Ballett eröffnet die Intendantin Brigitte Fürle eine besondere Jubiläumssaison : 25 Jahre Festspielhaus St. Pölten. Zugleich wird es ihre letzte Saison an diesem Haus sein – was sicher alle Besucher dieses wunderbaren Theaters bedauern. Mit Preljocajs Neuinterpretation […]</p>
Silvia Matras
27. Sept. 20212 Min. Lesezeit
Theater Scala: Nestroy: Umsonst
<p>Fassung und Inszenierung: Bruno Max Titelfoto v. li nach re: Leonhard Srajer als Pitzl, Simon Brader als Arthur, Jörg Stelling als Fabrikant Finster, Randolf Destaller als Inspizient, Teresa Renner als Schauspielerin, Bernadette Mold als Frau Gschlader. Wo Bruno Max auf der Inszenierung draufsteht, da ist intelligenter Witz, schräger Humor und kontramodische Inszenierung garantiert. Bruno Max […]</p>
Silvia Matras
23. Sept. 20212 Min. Lesezeit
Leila Slimani, Das Land der Anderen. Luchterhand
<p>Aus dem Französsichen von Amélie Thoma Leila Slimanis Bücher fesseln gleich von der ersten Zeile an. Die in Rabat geborene und in Frankreich lebende Schriftstellerin versteht es, Spannung und Fachkenntnis über beide Kulturkreise geschickt zu verbinden. Im „Land der Anderen“ erzählt sie die Lebensgeschichte ihrer Großmutter: Mathilde, eine junge Frau aus dem Elsass, verliebt sich […]</p>
Silvia Matras
21. Sept. 20212 Min. Lesezeit


„wortwiege“ in den Kasematten zeigt: „Nussschale“
<p>Nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan Ein noch nicht geborenes Kind bekommt im Bauch seiner Mutter alle Intrigen, Liebesschwüre, Mordkomplotte und Orgasmen mit. Dieses Kind hat noch keinen Namen. So die Ausgangslage im Roman und in der theatralischen Umsetzung. Gleich vorweg: Roman gelesen, Theater gesehen – Fazit: Das Theaterstück ist weit interessanter, amüsanter, verblüffender […]</p>
Silvia Matras
20. Sept. 20212 Min. Lesezeit


Wiener Staatsballett: tänze -bilder- sinfonien
<p>Auffführung am 17. September 2021 Titelfoto: symphony in three movements, Ensemble symphony in three movements Musik: Igor Strawinski, Choreographie: George Balanchine. Musikalische Leitung des Orchesters der Wiener Staatsoper: Robert Reimer Strawinski und Balanchine waren ein congeniales Paar. Balanchine der ideale Choreograph für Strawinskis Musik, Strawinski der ideale Komponist für Balanchines Choreographien. „Komponisten kombinieren Noten, Choreographen [&hellip
Silvia Matras
18. Sept. 20213 Min. Lesezeit
Theater in der Josefstadt: Grillparzer: Medea
<p>Von Medea hat wohl schon jeder passionierte Theatergänger ein Bild. Bei Euripides ist sie eine starke Frau, noch immer schön, in ihrer Raserei überwältigend. Bei Simon Stone eine intelligente Frau, die ihre eigene Karriere für Jason opfert. Bei Grillparzer die wilde Zauberin aus Kolchis, eine schöne Barbarin, die ihren Götterglauben aus Liebe zu Jason aufgegeben […]</p>
Silvia Matras
11. Sept. 20214 Min. Lesezeit
Maria Bill singt Kurt Weill
<p>Kultursommer Semmering. Vorletzter Tag Musikalische Begleitung: Saxophon, Klarinette, Arrangement: Leonhard Skorupa. Kontrabass: Gregor Aufmesser. Gitarre: Andi Tausch. Schlagzeug; Konstantin Kräutler. Jahrhundertwendeflair wird von 1930er Jahren überstrahlt. Die Mischung machts aus: Draußen ein strahlender Spätsommertag, die weißen Tischtucher, die weißen Wolken auf einem seidenblauen Himmel leuchten durch die Terrassenfenster herein. Im Saal entführen Maria Bill, Kurt [&
Silvia Matras
4. Sept. 20212 Min. Lesezeit
Petra Reski, Als ich einmal in den Canal Grande fiel. Vom Leben in Venedig
<p>Droemer Verlag Petra Reski ist eine mutige Frau, die sich traut, die Machenschaften der Politiker, Tourismusgiganten und Aufkäufer Venedigs aufzudecken und mit Fakten und Zahlen zu belegen. Mutig deswegen, weil sie offensichtlich keine Angst vor Repressionen hat. Von Rückschlägen und Rauswürfen (z.B. aus dem Büro des Ex-Bürgermeisters Cacciari) lässt sie sich nicht entmutigen. Als Journalistin […]</p>
Silvia Matras
3. Sept. 20212 Min. Lesezeit
Kultursommer Semmering: Loriot und die Welt der Musik. J.Lorenz und D. Keberle
<p>Am Klavier: Cécile Restier Hatten wir die letzten beiden Jahre nichts zu lachen – an diesem Nachmittag konnten wir das Manko zur Genüge auffüllen. In dem wunderbar dekadenten, leicht ruinösen Südbahnhotel boten Joseph Lorenz und Daniel Keberle Kabarett vom Feinsten, vom Feinsinnigsten und verdienten sich den Ehrentitel „Castor und Pollux am Sternenhimmel des Kabaretts“. Beide […]</p>
Silvia Matras
29. Aug. 20212 Min. Lesezeit
Grafenegg: Tschechische Philharmonie: Kabelac und Mahler
<p>Programm: Miloslav Kabelac, Mysterium der Zeit Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 Dirigent: Semyon Bychkov Ein Konzert für Romantiker. Die Tschechischen Philharmonie unter Semyon Bychkov erfüllt die Erwartungen der Romantiker. Denn der Dirigent fordert vom Orchester die ganze Wucht der Dramatik bis hin zu den leisesten Tönen der Gefühlsskala. Das Programm war klug ausgewählt und die […]</p>
Silvia Matras
27. Aug. 20213 Min. Lesezeit
bottom of page