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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Christoph W.Bauer: Niemandskinder. Haymon- Verlag
<p>Bücher über Kriege, Nachkriegszeiten und Terror überschwemmen den Markt. Da fällt der Roman von Christoph W. Bauer zunächst positiv auf. Er „erzählt“ von den Niemandskindern, die als Väter französische Soldaten hatten und von den Einheimischen mit Verachtung gestraft und mit Böswilligkeiten verfolgt wurden- Ein Thema, das hochaktuell ist. Viele – jetzt längst schon Erwachsene – […]</p>
Silvia Matras
17. Okt. 20192 Min. Lesezeit


Andrea Jonasson und Roland Koch lesen Tolstoi, Anna Karenina.
<p>Ort: Gläserner Saal, Musikverein. Musikalische Begleitung: Alexander und Konstantin Wladigeroff. Konzept und Dramaturgie: Angelika Hager. Angelika Hager gelang das schier Unmögliche: Sie schrieb eine ideale Lesefassung des mehr als tausend starken Romans, den Rosemarie Tietze neu übersetzte. Dabei konzentrierte sich Angelika Hager auf die Liebe zwischen Anna und Wronskij. Die Geschichte von Kitty und dem […]</p>
Silvia Matras
17. Okt. 20192 Min. Lesezeit
Jonas Kaufmann im Wiener Konzerthaus.
<p>Im Rahmen der Reihe „Great Voices“ sang Jonas Kaufmann Lieder aus Strauß-Operetten und Wiener Lieder. An seiner Seite: Rachel Willis Sorensen. Begleitet wurde er von der Prager Philharmonie. Dirigent: Jochen Rieder. Ungeduldig wartete das Publikum auf Jonas Kaufmann. Nervöses Gemurmel: Er wird doch nicht absagen. Als er dann kam, entschuldigte er sein spätes Erscheinen damit, […]</p>
Silvia Matras
16. Okt. 20192 Min. Lesezeit
Gianrico Carofiglio: Drei Uhr morgens.
<p>Folio Verlag. Aus dem Italienischen von Verena von Koskull „Wann hattest du deinen ersten Sex, Vater“ fragt der knapp 18-jährige Antonio seinen Vater. Antonio war Epileptiker und muss auf Anraten des behandelnden Arztes einen Stresstest machen: Er soll zwei Tage und zwei Nächte ohne Schlaf verbringen. Sollte er in dieser Zeit keinen Anfall bekommen, dürfe […]</p>
Silvia Matras
13. Okt. 20192 Min. Lesezeit
„Konversationen im Café Herrenhof“ -2. Saison: Olga Schnitzler im Gespräch mit Berta Zuckerkandl
<p>Elisabeth-Joe Harriet als Olga Schnitzler und Beatrice Gleicher als Berta Zuckerkandl. Idee, Text und Regie: Elisabeth – Joe Harriet “ Schon als junges Mädl mischten Sie sich in Männergespräche, wussten alle um sie herum zu faszinieren. Wie machten Sie das nur?“ fragt Olga Schnitzler ein wenig neidisch und ein ganz kleines Bisserl eifersüchtig Berta Zuckerkandl. […]</p>
Silvia Matras
12. Okt. 20193 Min. Lesezeit
Angelo Branduardi am 1. November im Konzerthaus!
<p>Alle Italienfreunde, die in 80er, 90er Jahren mit Begeisterung die Cantautori hörten, sollten das Konzert von Angelo Branduardi nicht versäumen. Wir erinnern uns an die heitere Melodie von „Pulce D`Aqua“ oder „La Luna“ . Dem leicht melancholischen Minnesänger flogen und fliegen alle Herzen zu, sobald er zur Gitarre greift und mit seiner sanft, schmeichelnden Stimme […]</p>
Silvia Matras
5. Okt. 20191 Min. Lesezeit
„Der Vorname“ Französische Hitkomödie in den Kammerspielen.
<p>„Unser Sohn wird Adolphe heißen“ – mit dieser Ankündigung schockt Vincent Larchet seine Freunde, die zu einem Abendessen bei Elisabeth und Pierre Garaut zusammentreffen. Darf man seinen Sohn so nennen? – Mit dieser Frage entzünden die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière ein komödiantisches Feuerwerk der Sonderklasse. Mach- und Gangart der Komödie erinnert […]</p>
Silvia Matras
3. Okt. 20192 Min. Lesezeit
Familie Flöz: Teatro Delusio im Theater Akzent
<p>Si waren wieder da! Die genialen Masken der Familie Flöz. Voriges Jahr begeisterten sie das Publikum mit „Hotel Paradiso“, nun also mit der Produktion „Teatro Delusio“. Die Familie Flöz ist eine internationale Theatercompagnie mit Sitz in Berlin. Sie spielen mit Gesichtsmasken, die obwohl starr, doch immer wieder Gefühle zeigen. Die kommen von den Spielern hinter […]</p>
Silvia Matras
29. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Choreographien von Forsythe, Van Manen, Kylián.
<p>Wiener Staatsoper. Im Bild: Esina und Feyferlik in „Trois Gnossiennes“ ARTIFACT SUITE CHOREOGRAFIE: FORSYTHE ZUR MUSIK VON BACH UND GROSSMANN – HECHT Forsythe nannte die „Artifact Suite“ eine Ode an das Ballett. Fernab von den Hebefiguren, Pirouetten und Sprüngen des klassischen Balletts bewegen sich die Tänzer in extremen Streckungen und Dehnungen in den Raum hinein, […]</p>
Silvia Matras
27. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Eugène Ionesco: Die Stühle. Akademietheater
<p>Der beste Ionesco, einen besseren findst du nit! Was für ein Komödiantenpaar! Maria Happel und Michael Maertens in gewohnter Höchstform. Sie genießen ihre Übertreibungen, ihr Spiel mit dem blanken Unsinn! Erinnerungen steigen auf: Maertens klettert auf eine hohe Leiter, um auf das Meer zu schauen. – Becketts „Endspiel“ – auch da stieg er die Leiter […]</p>
Silvia Matras
18. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Ferenc Molnar, Liliom. Salzburger Festspiele 2019
<p>Jörg Pohl als Liliom und Maja Schöne als Julie waren die ideale Besetzung: hineingeworfen in eine ratlose Armut und Hoffnungslosigkeit klammert sich Julie an ihre Liebe zu Liliom. Dem fehlt die Sprache, um ihr seine Liebe zu gestehen. Auch die Gesten. In seiner Ratlosigkeit schlägt er sie. In stumpfsinniger Hilflosigkeit sucht er nach einer Geldquelle, […]</p>
Silvia Matras
5. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Kultur- und Genussmeile Krems
26072019-Krems
Silvia Matras
14. Aug. 20191 Min. Lesezeit
Loireschlösser
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Silvia Matras
14. Aug. 20191 Min. Lesezeit
Sommerdresscode in der City
WJ-19072019-Dresscode
Silvia Matras
14. Aug. 20191 Min. Lesezeit
Arthur Schnitzler: Anatol. Szenische Lesung im Südbahnhotel am Semmering
<p>Für viele eine freudige Überraschung: Statt des erkrankten Michael Maertens las Joseph Lorenz den Anatol! Daniel Keberle war Anatols „Gewissensspiegel“ Max und Gerti Drassl las/spielte die diversen Damen Anatols. Bravourös begleitet und angefeuert wurden Publikum und Darsteller von Maciej Golebiowski auf der Klarinette und Alexander Shevchenko am Bajan. Joseph Lorenz, mit Schnitzlers Werken sehr vertraut, […]</p>
Silvia Matras
13. Aug. 20192 Min. Lesezeit
Elisabeth R. Hager: Fünf Tage im Mai. Klett-Cotta
<p>Die Groß- und Urgroßeltern behaupten sich in der Literatur. Es sind besonders die Autorinnen, die sich um das Thema der alten/älteren Generation annehmen. In Renate Welsh, Die Schuhe der Großmutter und in Dacia Maraini, Drei Frauen sind es die Großmütter, die die aufmüpfige Jugend verstehen. Und umgekehrt, die rebellische Jugend versteht die „Uralten“ besser als […]</p>
Silvia Matras
14. Juli 20191 Min. Lesezeit
David Österle: „Freunde sind wir ja eigentlich nicht“. Kremayr-Scheriau Verlag.
<p>Untertitel: Hofmannsthal, Schnitzler und das Junge Wien. Im ersten Teil beschreibt- nein, zählt der Autor wie ein eifriger Schüler auf, welche Dichter in den frühen Tagen um 1890 sich in welchen Kaffeehäusern zusammenfanden. Welche Leserschaft er hier ansprechen möchte, ist wohl die Frage: Denn alle, die mit der Literatur rund um die Jahrhundertwende nur ein […]</p>
Silvia Matras
13. Juli 20191 Min. Lesezeit
Nina Scholz, Heiko Heinisch: Alles für Allah. Molden Verlag
<p>Untertitel: Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert. Ein wichtiges Buch. Ohne zu polemisieren, analysieren die beiden Autoren nüchtern die Lage: Und die heißt: Es ist später, als du denkst! Der politische Islam hat auf legistischem Weg unsere Gesellschaft schon längst unterwandert, sich in öffentlichen Institutionen eingenistet und weit reichende Veränderungen im Denken unserer demokratischen […]</p>
Silvia Matras
12. Juli 20191 Min. Lesezeit
Gerhard Roth, Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier. S. Fischer
<p>Es hat schon Tradition, in Venedig sterben zu wollen. Thomas Mann hat den „Tod in Venedig“ in höchste literarische Form gegossen. Seither wird das Klischee der morbiden Stadt immer wieder bemüht. Leider ist Venedig ja selbst zum Sterben verurteilt. Warum schreibt eigentlich kein Autor einen Text über den Tod Venedigs? Gerhard Roth zeichnet seinen Protagonisten […]</p>
Silvia Matras
12. Juli 20192 Min. Lesezeit
Marco Bolzano: Das Leben wartet nicht. Diogenes Verlag
<p>Aus dem Italienischen von Maja Pflug Dem Verlag gilt mein Dank, dass er dieses großartige Buch im deutschsprachigen Raum erscheinen ließ! Wer sich für den Süden Italiens, die Auswanderungswelle vom Süden in den Norden, insbesondere nach Mailand in den 1960er Jahren, interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Wer sich nicht dafür interessiert, sollte […]</p>
Silvia Matras
11. Juli 20192 Min. Lesezeit
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