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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Theater Scala: Elektra
<p>Von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles Wer in der Burg die „Bakchen“ sah und meinte, für lange Zeit von Antikendramen genug zu haben, der traue sich dennoch in das Theater Scala. Dort spielt unter dem jungen Regisseur Matti Melchinger, der aus der Theater der Jugend-Szene kommt, ein engagiertes Ensemble die „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal. […]</p>
Silvia Matras
4. Dez. 20193 Min. Lesezeit
Joesph Lorenz, Wolfgang Hübsch und Julia von Sell: Th. Bernhard, Der Ignorant und der Wahnsinnige.Theater Akzent
<p>1972 war die Uraufführung des Stückes bei den Salzburger Festspielen ein Skandal. Nicht so sehr wegen des Inhalts, als wegen des Aufführungsverbotes, das Thomas Bernhard aussprach. Er verlangte am Ende der Aufführung totale Finsternis ohne Notlicht. 2012/2013 wurde es auf der Burg aufgeführt. Als Komödie, ohne Skandal. Nun also, fast 50 Jahre später, als szenische […]</p>
Silvia Matras
28. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Paulus Hochgatterer und Nikolaus Habjan: Böhm. Burgtheater
<p>Textfassung: Paulus Hochgatterer. Regie, Puppendesign und Puppenbau: Nikolaus Habjan+Marianne Meindl.Regiemitarbeit: Martina Gredler. Bühne:Julius Theodor Semmelmann. Kostüm: Cedric Mpaka, Licht: Thomas Trummer Wenn Habjan draufsteht, dann sind Puppen drin! Und dann ist Qualität in Text, Spiel und Regie garantiert. Habjan und Hohgatterer – beide Musikkenner par excellence – taten sich zusammen und schufen gemeinsam die Geschichte […]</p>
Silvia Matras
26. Nov. 20192 Min. Lesezeit
„Ankunft heute. Hedy Lamarr“ Verein Kunstspielerei
<p>Text und Konzept: Beatrice Gleicher. Inszenierung und Dramaturgie: Erhard Pauer, Entwurf und Kostüme: Josef Sonnberger Spielort: Palais Schönburg Im Vorwort des (gut gemachten!) Programmheftes schreibt die Autorin und Hauptdarstellerin Beatrice Gleicher: „Ich muss es schreiben mit den Augen einer Frau, die jeden deiner Momente, ob als Kind, Star, Ehefrau oder Mutter nach zu vollziehen im […]</p>
Silvia Matras
24. Nov. 20193 Min. Lesezeit


Peer Gynt. Ballett. Wiener Staatsoper
<p>Choreographie und Libretto: Edward Clug, Musik: Edward Grieg, Dirigent: Guillermo Garcia Calvo Edward Clug, seit 2015 Ballettchef des Slowenischen Nationaltheaters in Maribor, ist ein Meister seines Faches. Kaum ein anderer kann so exzellent Erzählung in Ballett/Bewegung, Tanz umsetzen! Für die Musik wählte Clug nicht nur die Bühnenmusik Griegs zu Peer Gynt, sondern auch weitere Werke […]</p>
Silvia Matras
23. Nov. 20193 Min. Lesezeit
„Rosmersholm“ von Ulf Stengl nach Motiven des gleichnamigen Ibsendramas. Theater in der Josefstadt
<p>Regie: Elmar Goerden, Bühnenbild: Silvia Merlo und Ulf Stengl Was man mit Ibsens Drama „Rosmersholm“ nicht alles anstellen kann: Figuren rausstreichen, Figuren umdeuten, alles überhaupt neu schreiben. Nur den Titel belassen – er lockt vielleicht ein literatur- und theateraffines Publikum eher an. Also diesmal „Rosmersholm“ von Ulf Stengl. Drei Schauspieler, die großartig spielen, manchmal etwas […]</p>
Silvia Matras
21. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Simon Stephens: Heisenberg. Akademietheater
<p>Eine Übernahme aus dem Düsseldorfer Schauspielhaus aus der Spielzeit 2016/17 Regie: Lore Stefanek, Bühne und Kostüm: Janina Audick Georgie Burus: Caroline Peters, Alex Priest: Burghart Klaußner Man nehme: Einen superklugen Komödientext, zwei irre gute Schauspieler – und fertig ist ein toller Theaterabend! Man muss sich auf dem Wiener Theaterteppich viele, qualvoll langweilige Stücke ansehen, bis […]</p>
Silvia Matras
18. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Véronique Olmi: Bakhita. Hoffmann und Campe Verlag
<p>Aus dem Französischem von Claudia Steinitz Sie ist fünf Jahre alt, als sie von Banditen aus ihrem Dorf im Sudan entführt und nach einem langen und qualvollen Marsch durch die Wüste auf dem Sklavenmarkt in El Obid verkauft wird. Dass sie nicht zusammenbricht, seelisch verkrüppelt, verdankt sie nur ihrer Fähigkeit, ihre Seele wie ein Segel […]</p>
Silvia Matras
18. Nov. 20191 Min. Lesezeit
Elisabeth-Joe Harriet: „Hat sich mir gemocht a Schmerz.“ Eden Bar
<p>Literarisch-musikalischer Abend. Eine Reise durch jüdisches Leben. Klavier und Geige: Bela Fischer Wehmütig seufzt die Geige. Sie stimmt uns ein. Auf einen Abend mit Schmerz, Schmunzeln und Lachen. Elisabeth-Joe Harriet, für Verzauberung der vielfältigsten Art zuständig, führt das Publikum in der schummrigen Eden Bar durch das jüdische Leben im Jahreskreis. Gleich jammert und singt sie […]</p>
Silvia Matras
16. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Great Voices im Wiener Konzerthaus: Juan Diego Flórez
<p>Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland – Pfalz Dirigent: Jader Bignamini Die Sänger und Sängerinnen , die im Rahmen von“Great Voices“ im Konzerthaus auftreten, haben längst in den Herzen des Publikums einen fixen Platz. Zwischen den Künstlern und dem Publikum herrscht eine fast regelhafte Übereinkunft: Der Künstler gibt sein Bestes, das Programm ist gefällig. Das Publikum dankt mit […]</p>
Silvia Matras
16. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Shakespeare: Hamlet. Landestheater Niederösterreich
<p>Inszenierung: Rikki Henry, Bühne: Max Lindner. Kostüme: Cedrik Mpaka. Musik: Nils Strunk. Licht: Günter Zaworka Rikki Henry ist ein junger Regisseur aus London. Als er an das Münchner Landestheater kam, lernte er Martin Kusej und Ulrich Rasche kennen. Von letzterem stammt das geflügelte Wort: „Theater muss unangenehm sein!“. Henry hat diese These inhaliert. An Hamlet […]</p>
Silvia Matras
11. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Hans-Josef Ortheil: Der von den Löwen träumte. Luchterhand-Verlag
<p>In diesem soeben erschienen Band vereint Ortheil alle seine thematischen Vorlieben: Über eine interessante Persönlichkeit schreiben – Hemingway – über einen von ihm geliebten Ort schreiben – Venedig – und über das Schreiben selbst, beziehungsweise über Schreibhemmungen, schreiben. Literarische Parallelen Während der Lektüre erlebt der Leser einige Déjà-vu, die zu analysieren ihm spezielles Vergnügen bereiten […]</p>
Silvia Matras
9. Nov. 20193 Min. Lesezeit
Drago Jancar: Wenn die Liebe ruht. Zsolnay Verlag
<p>Aus dem Slowenischen von Daniela Kocmut Seit dem Roman „Die Nacht, als ich sie sah“, schrieb sich Drago Jancar in die Liste der besten slowenischen Autoren ein. Im Jahre 1944 verschwinden eine junge Frau und ihr Ehemann spurlos. Nachforschungen ergaben, dass beide von Titopartisanen verschleppt und umgebracht wurden. Zum ersten Mal bringt ein Autor Licht […]</p>
Silvia Matras
5. Nov. 20192 Min. Lesezeit


Ballett: Jewels. Wiener Staatsoper
<p>Choreographie: George Balanchine Kostüme: Barbara Karinska Bühnenbild: Peter Harvey Dirigent: Paul Connelly George Balanchine, der amerikanische Russe georgischer Herkunft und französisiertem Namen, war der große Schweiger, wenn es darum ging, seine Ballettchoreographien zu erklären. Unter seinen 450 Choreographien nimmt „Jewels“ eine Sonderstellung ein, gilt es doch als erstes „abstraktes Ballett“. Mag schon sein, dass die […]</p>
Silvia Matras
5. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Heimito von Doderer: Die Strudelhofstiege
<p>Theater in der Josefstadt Regie: Janusz Kica, Bearbeitung: Nicolaus Hagg Noch ist der Dramaturg nicht geboren, der eine spannende, stringente Fassung der Strudelhofstiege verfassen kann. Der müsste ein Genie sein. Nicolaus Hagg ist zwar ein erfahrener „Bearbeiter“ und hat auch für Reichenau (im Südbahnhotel) vor Jahren ein Fassung erarbeitet, aber auch die war sperrig, um […]</p>
Silvia Matras
1. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Peter Shaffer, Equus. Theater Scala.
<p>Auch heute noch, fast fünfzig Jahre nach der Uraufführung am britischen Nationaltheater, schockiert das Stück. Nicht jeder Zuschauer kann den Nacktszenen, den homoerotischen und an Sodomie anspielenden Szenen gelassen zusehen. Doch im Gegensatz zu den 7oer Jahren des vorigen Jahrhunderts ist man nicht über die Tatsache geschockt, dass ein 17 – jähriger Junge ein Pferd […]</p>
Silvia Matras
1. Nov. 20192 Min. Lesezeit
Wie versteckt man einen Elefanten? Kasino des Burgtheaters.
<p>Von Joel Horwood nach dem Roman „The Great Elephant Chase“ von Gillian Cross. Trotz strahlendem Spätsommerwetterwar das Kasino bis auf den letzten Platz ausverkauft. Mindestens ein Drittel des Publikums war zwischen vier und zehn Jahre alt. Erwachsene wie Kinder hatten ihren Spaß! Erwachsene vielleicht noch mehr, da sie auch die feinen Anspielungen und den hintersinnigen […]</p>
Silvia Matras
28. Okt. 20192 Min. Lesezeit
Verdi: Macbeth. Wiener Staatsoper.
<p>Es war ein Abend der Superlative! Das Publikum feierte die Leistung des ganzen Ensembles, des Dirigenten (Gianpaolo Bisanti) und des Staatsopernorchesters. Vor allem aber die Leistung des Lieblings Plácido Domingo!! 25 Minuten Applaus!!! Man kam ja hauptsächlich seinetwegen! Und er dankte es mit seiner wunderbaren Stimme. http://www.wiener-staatsoper.at</p>
Silvia Matras
27. Okt. 20191 Min. Lesezeit
Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka)
<p>Frankfurter Verlagsanstalt Georgien war lange von der literarischen und politischen Landkarte ausradiert. Seit es aber 2018 als Gast zur Frankfurter Buchmesse eingeladen war, staunten Verlage und Leser nicht schlecht über die Fülle an Literatur, die da im Abseits gediehen war. Georgien war durch Jahrhunderte ein Spielball verschiedener Mächte. Um 1900 lebte es unter dem russischen […]</p>
Silvia Matras
22. Okt. 20192 Min. Lesezeit
Christoph W.Bauer: Niemandskinder. Haymon- Verlag
<p>Bücher über Kriege, Nachkriegszeiten und Terror überschwemmen den Markt. Da fällt der Roman von Christoph W. Bauer zunächst positiv auf. Er „erzählt“ von den Niemandskindern, die als Väter französische Soldaten hatten und von den Einheimischen mit Verachtung gestraft und mit Böswilligkeiten verfolgt wurden- Ein Thema, das hochaktuell ist. Viele – jetzt längst schon Erwachsene – […]</p>
Silvia Matras
17. Okt. 20192 Min. Lesezeit
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