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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Eugène Ionesco: Die Stühle. Akademietheater
<p>Der beste Ionesco, einen besseren findst du nit! Was für ein Komödiantenpaar! Maria Happel und Michael Maertens in gewohnter Höchstform. Sie genießen ihre Übertreibungen, ihr Spiel mit dem blanken Unsinn! Erinnerungen steigen auf: Maertens klettert auf eine hohe Leiter, um auf das Meer zu schauen. – Becketts „Endspiel“ – auch da stieg er die Leiter […]</p>
Silvia Matras
18. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Ferenc Molnar, Liliom. Salzburger Festspiele 2019
<p>Jörg Pohl als Liliom und Maja Schöne als Julie waren die ideale Besetzung: hineingeworfen in eine ratlose Armut und Hoffnungslosigkeit klammert sich Julie an ihre Liebe zu Liliom. Dem fehlt die Sprache, um ihr seine Liebe zu gestehen. Auch die Gesten. In seiner Ratlosigkeit schlägt er sie. In stumpfsinniger Hilflosigkeit sucht er nach einer Geldquelle, […]</p>
Silvia Matras
5. Sept. 20192 Min. Lesezeit
Kultur- und Genussmeile Krems
26072019-Krems
Silvia Matras
14. Aug. 20191 Min. Lesezeit
Loireschlösser
WJ-19072019-Loireschlösser
Silvia Matras
14. Aug. 20191 Min. Lesezeit
Sommerdresscode in der City
WJ-19072019-Dresscode
Silvia Matras
14. Aug. 20191 Min. Lesezeit
Arthur Schnitzler: Anatol. Szenische Lesung im Südbahnhotel am Semmering
<p>Für viele eine freudige Überraschung: Statt des erkrankten Michael Maertens las Joseph Lorenz den Anatol! Daniel Keberle war Anatols „Gewissensspiegel“ Max und Gerti Drassl las/spielte die diversen Damen Anatols. Bravourös begleitet und angefeuert wurden Publikum und Darsteller von Maciej Golebiowski auf der Klarinette und Alexander Shevchenko am Bajan. Joseph Lorenz, mit Schnitzlers Werken sehr vertraut, […]</p>
Silvia Matras
13. Aug. 20192 Min. Lesezeit
Elisabeth R. Hager: Fünf Tage im Mai. Klett-Cotta
<p>Die Groß- und Urgroßeltern behaupten sich in der Literatur. Es sind besonders die Autorinnen, die sich um das Thema der alten/älteren Generation annehmen. In Renate Welsh, Die Schuhe der Großmutter und in Dacia Maraini, Drei Frauen sind es die Großmütter, die die aufmüpfige Jugend verstehen. Und umgekehrt, die rebellische Jugend versteht die „Uralten“ besser als […]</p>
Silvia Matras
14. Juli 20191 Min. Lesezeit
David Österle: „Freunde sind wir ja eigentlich nicht“. Kremayr-Scheriau Verlag.
<p>Untertitel: Hofmannsthal, Schnitzler und das Junge Wien. Im ersten Teil beschreibt- nein, zählt der Autor wie ein eifriger Schüler auf, welche Dichter in den frühen Tagen um 1890 sich in welchen Kaffeehäusern zusammenfanden. Welche Leserschaft er hier ansprechen möchte, ist wohl die Frage: Denn alle, die mit der Literatur rund um die Jahrhundertwende nur ein […]</p>
Silvia Matras
13. Juli 20191 Min. Lesezeit
Nina Scholz, Heiko Heinisch: Alles für Allah. Molden Verlag
<p>Untertitel: Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert. Ein wichtiges Buch. Ohne zu polemisieren, analysieren die beiden Autoren nüchtern die Lage: Und die heißt: Es ist später, als du denkst! Der politische Islam hat auf legistischem Weg unsere Gesellschaft schon längst unterwandert, sich in öffentlichen Institutionen eingenistet und weit reichende Veränderungen im Denken unserer demokratischen […]</p>
Silvia Matras
12. Juli 20191 Min. Lesezeit
Gerhard Roth, Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier. S. Fischer
<p>Es hat schon Tradition, in Venedig sterben zu wollen. Thomas Mann hat den „Tod in Venedig“ in höchste literarische Form gegossen. Seither wird das Klischee der morbiden Stadt immer wieder bemüht. Leider ist Venedig ja selbst zum Sterben verurteilt. Warum schreibt eigentlich kein Autor einen Text über den Tod Venedigs? Gerhard Roth zeichnet seinen Protagonisten […]</p>
Silvia Matras
12. Juli 20192 Min. Lesezeit
Marco Bolzano: Das Leben wartet nicht. Diogenes Verlag
<p>Aus dem Italienischen von Maja Pflug Dem Verlag gilt mein Dank, dass er dieses großartige Buch im deutschsprachigen Raum erscheinen ließ! Wer sich für den Süden Italiens, die Auswanderungswelle vom Süden in den Norden, insbesondere nach Mailand in den 1960er Jahren, interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Wer sich nicht dafür interessiert, sollte […]</p>
Silvia Matras
11. Juli 20192 Min. Lesezeit
Tennessee Williams: Die Glasmenagerie. Akademietheater
<p>„Jeder Mensch ist ein Kannibale“ merkte Tennessee Williams zu diesem Stück an. Es gibt sie, diese „sanften“ Kannibalen, die den anderen die Luft zum Atmen nehmen. Diesmal ist es Amanda Wingfield, die ihren beiden erwachsenen Kindern, Tom und Laura, das Recht auf ein Leben nimmt, wie sie es leben wollen: Laura -zurückgezogen, in sich gekehrt, […]</p>
Silvia Matras
28. Juni 20192 Min. Lesezeit
Gerhart Hauptmann: Die Ratten. Burgtheater.
<p>Wenn Andrea Breth Regie führt, weiß man, dass der Abend lang wird. Aber zweieinhalb Stunden ohne Pause – das ging über das Sitz- und Auffassungsvermögen so mancher Zuschauer weit hinaus. Noch dazu, wo sich streckenweise Langeweile einschlich. Und – was es teilweise unmöglich machte, der Aufführung zu folgen: Ab der 14. Reihe im Parkett waren […]</p>
Silvia Matras
24. Juni 20192 Min. Lesezeit
Andrea De Carlo: Das wilde Herz. Diogenes
<p>Aus dem Italienischen von Petra Kaiser und Maja Pflug Er hat es wieder einmal geschafft! Andrea De Carlo fesselt seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Das Thema ist so alt wie auch klischeeverdächtig: Mara Abbiati ist eine temperamentvolle junge Bildhauerin, Italienerin. Craig Nolan ein etwas in die Jahre gekommener, aber weltberühmter Anthropologe. […]</p>
Silvia Matras
5. Juni 20192 Min. Lesezeit
Plastik-Biennale 2019 Venedig
<p>Nein, der Titel bezieht sich nicht, wie man vermuten könnte, auf die Kunst. Sondern auf die Berge von Plastikmüll, die auf der Biennale täglich in den Bistros produziert werden. Vom Besteck über Teller, Becher und Verpackungen diverser Salate – alles Plastik. Ich saß am Ende des Tages in einem der Cafés in den „Giardini“ und […]</p>
Silvia Matras
3. Juni 20192 Min. Lesezeit
Joseph Roth: Radetzkymarsch. Theater in der Josefstadt
<p>Regie und Dramatisierung: Elmar Goerden Den Roman über den Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie für das Theater zu adaptieren verlangt profundes Wissen über das Werk Joseph Roths, die Zeit und die historischen Fakten, aber ebenso viel Gespür, was im Theater möglich und wirksam ist. Elmar Goerden gelang die Umsetzung des Romans in ein Theaterstück perfekt! Durch […]</p>
Silvia Matras
2. Juni 20192 Min. Lesezeit
Leila Slimani:All das zu verlieren. Luchterhand Verlag
<p>Aus dem Französischem von Amelie Thoma Gut, dass ich Slimanis Roman: „Dann schlaf auch du“ zuerst las. Sonst wüsste ich nicht, wie gut diese Autorin schreiben kann. Denn der war spannend, flott geschrieben und lieferte eine gehörige Portion Gesellschaftskritik ohne moralischen Zeigefinger. Für ihn bekam die Autorin den Prix Goncourt. Daraufhin war ich auf den […]</p>
Silvia Matras
31. Mai 20191 Min. Lesezeit


Kunsthistorisches Museum: Ganymed in Love
<p>Inszenierung: Jacqueline Kornmüller, Produktion: Peter Wolf Diesmal also ist die Liebe das Thema. Als Gegenentwurf zur mehr und mehr liebeleeren Welt? Oder als Nachdenkimpuls: Wen liebe eigentlich ich? Wer liebt mich? Was ist banale Liebe? Unterschiedliche Begriffe von Liebe werden szenisch, musikalisch im nicht immer klar verständlichen Zusammenhang mit dem gewählten Bild dargestellt. Was aber […]</p>
Silvia Matras
23. Mai 20192 Min. Lesezeit
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Kasino/Burg
<p>Komödie von Richard Alfieri, Übersetzung aus dem Amerikanischen von Johan Grumbrecht Die Story folgt dem Strickmuster: Ältere Dame sucht (jüngeren) Tröster in einsamen Zeiten. Achtung Klischeegefahr! Aber: Wenn Klischee so gekonnt und amüsant gespielt wird, dann lässt man Kritik Kritik sein und lässt sich frohen Herzens vom Spiel mitreißen. Oder beginnt nachzudenken, Parallelen zu ziehen, […]</p>
Silvia Matras
12. Mai 20192 Min. Lesezeit
Raffaella Romagnolo: Bella Ciao. Diogenes Verlag
<p>Aus dem Italienischen von Maja Pflug Wieder einer der vielen Romane , die Familiengeschichten mit historischem Hintergrund -meist Kriegen – verbinden. Romane dieser Strickart überschwemmen seit einiger Zeit den Markt: Familiengeschichten – oft von Urgroßeltern an bis in die Gegenwart reichend-, eng verknüpft mit der Aufarbeitung historischer Ereignisse, die äußerst akribisch recherchiert wurden. Mit großer […]</p>
Silvia Matras
7. Mai 20192 Min. Lesezeit
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