top of page

Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Habsburger III: A Trauerspül. Schuberttheater
<p>Text: Stephan Lack, Regie: Simon Meusburger, Puppen und Pupppenspielerin: Soffi Povo, Kostüm und Produktion: Lisa Zingerle, Bühne: Angela Konzett In aller Gemütsruhe kann man die seltsame Maschine auf der Bühne studieren – eine Mischung aus Leierkasten und altem Feuerherd, wie er noch in ehemaligen Rauchküchen zu sehen ist. Dann ein Donnerschlag – und laute Musik, […]</p>
Silvia Matras
24. März 20252 Min. Lesezeit
Sabine Thiesler, Leb wohl, Schwester. Heyne Verlag
<p>Wer einmal einen „Thriller“ von Sabine Thiesler gelesen hat, der ist ihr verfallen. Mit Neugier und Ungeduld wartete man auf die Neuerscheinung: „Leb wohl, Schwester“ ist spannend und klug geschrieben, wie alle vorangehenden Bücher. Wie immer stellt die Autorin eine psychisch gestörte Figur als Mörder, Mörderin in den Mittelpunkt. Und immer ist von Anfang an […]</p>
Silvia Matras
15. März 20251 Min. Lesezeit
Eugène Ionesco: Die kahle Sängerin. Volkstheater in den Außenbzirken (Theater Akzent)
<p>Deutsch: Serge Stauffer. Regie: Johanna Mitulla, Bühne: Laurent Pellissier. Kostüm: Vanessa Sampaio Borgmann. Musik: Lukas Kratzer „Die kahle Sängerin“ war Eugène Ionescos erstes Werk. Er soll von einem Englischlehrbuch inspiriert worden sein, in dem die allerdümmsten und banalsten Phrasen als Lerngrundlagen dienten. So entstand dieses Konversationsstück, ein Feuerwerk an absurden und sinnlosen Dialogen. Mit der […]</p>
Silvia Matras
13. März 20252 Min. Lesezeit
Die Kameliendame, Ballett von John Neumeier.
<p>Musik: Frédéric Chopin. Choreographie und Inszenierung: John Neumeier. Dirigent: Markus Lehtinen Foto: Olga Esina und Edvin Revazov, ©Ashley Taylor Gesehen zum VIERTEN MAL! Immer in derselben Besetzung – natürlich mit Olga Esina als Marguerite. Allerdings gab es zwei wesentliche Änderungen, die neugierig machten: Verletzungsbedingt fiel Esinas (Traum)Partner Brendan Saye aus. An seiner Stelle tanzte der […]</p>
Silvia Matras
12. März 20251 Min. Lesezeit
Eva Strasser, Wildhof. Wagenbach Verlag
<p>Lina ist eine schräge Figur. Erfolgreich in ihrem Beruf -was genau macht sie? . Aber sie hat eine Macke – irgendetwas ist schief gelaufen, man hat ihr eine Bewährungshelferin als Aufpasserin zur Seite gestellt. Warum? – Das spielt im Verlauf des Romans dann keine wesentliche Rolle. Sie ist auf dem Weg in das Dorf Wildhof […]</p>
Silvia Matras
11. März 20251 Min. Lesezeit


Julia Schoch, Trilogie. Teil 1: Das Vorkommnis. Untertitel: Biographie einer Frau
<p>Ein Text, der kühler, distanzierter nie geschrieben und nie gelesen ward. Das Ich -die Erzählerin – die Schwester, die Halbschwester, die Kinder – alle ohne Namen: Sie, es, Mutter, Schwester, Halbschwester. Distanz ist die Haltung, die durch die Erzählung geht und auf die Leser einwirkt. Kühl erzählt die Autorin, will aufschreiben, was das unvermutete und […]</p>
Silvia Matras
5. März 20253 Min. Lesezeit


Tonkünstlerorchester: Sibelius, Mozart, Brahms. Festspielhaus St. Pölten
<p>Dirigent: Yutaka Sado. Pianistin: Yeol Eum Son Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 op 105 (1918-1924) Die 7. Symphonie sollte seine letzte sein. Sibelius komponierte zwar noch eine achte, aber die vernichtete er eigenhändig. In die siebte legte er seine Gedanken über das Leben in heiter-gelassener Weise hinein. Ihm gelingt, was kaum jemand zuvor und danach […]</p>
Silvia Matras
4. März 20252 Min. Lesezeit
Zoe Schlanger, Die Lichtwandler. S. Fischer
<p>Untertitel im Original: How the Unseen World of Plant Intelligence Offers a New Understanding of Life on Earth. Deutscher Untertitel: Wie Pflanzen uns das Leben schenken. Aus dem Englischen von Laura Su Bischoff und Michael Bischoff Zoe Schlanger ist Wissenschaftsjournalistin. Als sie es überdrüssig wurde, über den Klimawandel und die negativen Folgen zu schreiben, wandte […]</p>
Silvia Matras
24. Feb. 20252 Min. Lesezeit
Daniel Glattauer, In einem Zug. Dumont Buchverlag
<p>Der für seine Liebesromane einst berühmte Autor Eduard Brünhofer hat eine Schreibkrise. Der Erfolg seines letzten (Liebes)Romans liegt Jahre zurück. Der gut dotierte Vorschuss auf das nächste Buch ist aufgebraucht. Nun sitzt ihm der Verlag im Nacken – er sollte längst schon liefern. Mit mehr als vagen Ideen und einer großen Schreibunlust reist er im […]</p>
Silvia Matras
23. Feb. 20252 Min. Lesezeit
Vincenzo Bellini, Norma. Theater an der Wien
<p>Libretto: Felice Romani. Uraufführung: Dezember 1831. Gesehen wurde die 2. Vorstellung im Theater an der Wien am 19. Februar. Musikalische Leitung: Francesco Lanzilotta. Regie: Vasily Barkhatov. Bühnenbild: Zinovy Margolin Man spürte schon beim Eintreten in das frisch renovierte Haus die Vorfreude und Erregung des Publikums. Endlich wieder „Theaterfeeling“ im neuen, alten Haus. Im „Himmel“, wie […]</p>
Silvia Matras
21. Feb. 20253 Min. Lesezeit
Volksoper Wien: Musical Anatevka (Fiddler on the Roof)
<p>Buch: Joseph Stein, Musik: Jerry Bock, Gesangstexte: Sheldon Hamick. Foto: Cornelius Obonya als Tevje, der Milchmann Gesehen wurde die 103. Vorstellung seit der Wiederaufnahme Februar 2023. Leider ist es aber dann bald vorbei – nur einige wenige Abende sind noch vorgesehen. Dass jede Vorstellung bisher ausverkauft war, spricht für die Qualität dieses außergewöhnlichen Musicals und […]</p>
Silvia Matras
18. Feb. 20252 Min. Lesezeit
Clara Arnaud, Im Tal der Bärin. Roman im Kunstmann Verlag
<p>Aus dem Französichen von Sophie Beese Nach vielen Auslandsaufenthalten ließ sich Clara Arnaud in Conserans, einer Region in den Pyrenäen, nieder, wo sie den größten Teil des Jahres lebt. Das Buch „Im Tal der Bärin“ ist ihr Erstlingswerk, dessen Hauptfigur eine Bärin ist. Gemeint ist aber der Bär als Gesamtbegriff für das Tier an sich. […]</p>
Silvia Matras
3. Feb. 20252 Min. Lesezeit


Joachim Meyerhoff liest aus seinem Buch: „Man kann auch in die Höhe fallen“. Landestheater Niederösterreich
<p>Wenn Meyerhoff ruft, dann kommen so viele, wie nur in das Theater reinpassen.. Denn er war und ist einer der Schauspieler, dessen nicht ganz freiwilliger Abschied von Wien und dem Burgtheater eine Riesenlücke hinterlassen hat. Mit lang anhaltendem Auftrittsapplaus wird er begrüßt, als einer den man sehr vermisst hat und der nun wiedergekehrt ist. Sein […]</p>
Silvia Matras
1. Feb. 20251 Min. Lesezeit
KaiserRequiem. Volksoper Wien
<p>Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung. Musik Viktor Ullmann. Dichtung: Peter Kien, Viktor Ullmann und Felix Braun. Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll. Musikalische Fassung: Omer Meir Wellber Die Idee, die beiden Werke ineinander zu verschränken, hatte Omer Meir Wellber schon lange. Beide sind in D-Moll komponiert rund um das Thema des Todes. 1942 wurden […]</p>
Silvia Matras
28. Jan. 20252 Min. Lesezeit
Sidi Larbi Cherkaoui. Ballet du Gran Théâtre de Genève. Eastman: Ihsane. Festspielhaus St. Pölten
<p>Mit Texten in arabischer, französischer und englischer Sprache. Sidi Larbi Cherkaoui widmete 2022 das Ballett „Vlaemsch“ seiner Mutter und seinen flämischen Wurzeln. Nun erforscht er in „Ihsane“ die Beziehung zu seinem Vater, der aus Marokko stammte und nach Belgien auswanderte. immer aber seiner Heimat und ihrer Tradition und Religion verhaftet blieb. Dieser Liebe zu Marokko […]</p>
Silvia Matras
25. Jan. 20252 Min. Lesezeit
Sy Montgomery, Das Geschenk des Kolibris. Diognes Tapir
<p>Aus dem amerikanischen Englisch von Stefanie Schäfer. Mit zahlreichen farbigen Illlustrationen von Lore Ruttan Sy Montgomery ist den Lesern vor allem durch ihr Buch „Rendezvous mit einem Oktopus“ bekannt, in dem sie von der verblüffenden Intelligenz dieses Tieres erzählt. Mit „Das Geschenk des Kolibris“ begeistert sie die Leser für diese zartesten und doch mit Bärenkräften […]</p>
Silvia Matras
15. Jan. 20252 Min. Lesezeit
Franca Rame und Dario Fo: Offene Zweierbeziehung. Theater Akzent
<p>Regie: Margit Mezgolich. Mit Kristina Sprenger und Gregor Seberg. Das Paar hat schon lange keinen Sex mehr. Zumindest nicht miteinander. (Daher ist obiges Foto wohl ein KI -Fake) Sie landen dort – im Bett – nie, denn sie sind vielmehr mit Diskussionen, Streit und diversen missglückten Selbstmordversuchen beschäftigt. Weil der Ehemann viele flüchtige Beziehungen und […]</p>
Silvia Matras
13. Jan. 20252 Min. Lesezeit
Anton Tschechow, Onkel Wanja. Theater in der Josefstadt
<p>Deutsch von Angela Schanelec nach einer Übersetzung von Arina Nestieva. Regie: Amélie Niermeyer Mit Tschechows „Onkel Wanja“ kann man alles machen – eine Tragödie über ein verfehltes Leben oder eine trashige Komödie, wofür sich die Regisseurin Amélie Niermeyer entschied. Lässt Tschechow seinen Figuren noch Würde im totalen Versagen, so vernichtet Niermeyer diese zur Gänze. Die […]</p>
Silvia Matras
11. Jan. 20252 Min. Lesezeit
Clemens Berger, Der Präsident. Residenz Verlag
<p>Clemens Berger ist Schlawiner, Till Eulenspiegel und Don Quijote. In der ersten Hälfte des Romans unterhält er die Leser mit Witz, Ironie und tiefer Bedeutung, in der zweiten Hälfte überwiegt die tiefe Bedeutung, sprich der moralisch-sozialkritische Anspruch. Julius Imre, geboren 9.11. 1926 in Oberwart (Burgenland), wandert als Kind mit seinen Eltern in die Staaten aus. […]</p>
Silvia Matras
6. Jan. 20252 Min. Lesezeit
Burgtheater: Zauberflöte, nach W.A. Mozart und E. Schikaneder.
<p>Bearbeitung von Nils Strunk, Lukas Schrenk und Ensemble. Untertitel: The opera but not the opera Ausgangssituation: Ein kleines Varietétheater irgendwo in den Landen ist pleite. Sie brauchen dringend einen Publikumshit, der die Kassen füllt. Was eignet sich da besser als der gute Mozart – mit dem lässt sich ja alles machen, wie man weiß. Also […]</p>
Silvia Matras
29. Dez. 20242 Min. Lesezeit
bottom of page