Freida McFadden, Die Psychiaterin. Heyne Verlag
- Silvia Matras
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Aus dem Amerikanischen von Frank Dabrock
Tricia und Ethan sind jungverliebt und jungverheiratet. Auf der Suche nach einem Haus verschlägt es sie mitten im Nowwhere bei einem schweren Schneesturm in ein geheimnisvolles Geisterhaus. Sie sitzen fest, ohne Netzempfang, ohne geeignete Winterkleidung. Im Kühlschrank liegen ein paar vergammelte Wurstreste und Knäckebrot.
Im Haus gibt es Geheimfächer, die Tricia per Zufall entdeckt. Darin Hunderte Kassetten, die die Vorbesitzerin, die Psychiaterin Dr. Adrienne Hale, von ihren Sitzungen mit den Patienten und Patientinnen mitgeschnitten und sorgfältg beschriftet hat.
Im wie jetzt so üblichen Zweizeitenebenen - einmal Gegenwart, dann zurück in die jüngste Vergangenheint, entwickelt McFadden eine Mörder- und Gruselgeschichte, die alle Klischee des Genres bedient. Am Ende sind alle Mörder und Mörderinnen, bis auf den einzigen Ehrlichen, der liegt als verweste Leiche unter den Dielen des Hauses.
Dem Leser steigt der Verdacht auf, dass im Gegensatz zu den früheren Thrillers Mc Fadden hier ganz eilig ein neues Buch herausbrachte. Etwas zu eilig...


