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Grafenegg Sommernachtsgala 2026 am Donnertag, 11. Juni 2026

  • Silvia Matras
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit
© Alexander Heide, Grafenegg
© Alexander Heide, Grafenegg

Sopran Angel Blue

Tenor Bogdan Volkov

Violoncello Julia Hagen


Hochspannung! Wird der Regen pünktlich um 20h wie gehofft aufhören? Er hörte auf, die Sonne kam ein wenig aus den Wolken, aber Nässe und Kälte blieben. Also rückte das Grafenegg-erfahrene Publikum mit Decken und Daunenjacken an. So eingepackt, konnte man dem Galabend folgen. Allerdings rieselte es einem beim Anblick der sommerlich gekleideten Landeshauptfrau Mikl-Leitner und der Moderatorin Teresa Vogl ein Kälteschauer über den Rücken. Tapfer lächelnd ehrten sie Georg Buchbnder, Mentor und Leiter von Grafenegg, zum bevorstehenden 80. Geburtstag und sprachen ihre Glückwünsche zum 20. Geburtstag der Grafenegger Festspiele aus.

Dann konnte es los gehen. Mit der romantischen Ouvertüre zur Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai brachte der Chefdirigent der Tonkünstler Fabien Gabel das Publikum in Feststimmung. Der US -amerikanischen Sopranistin gelang es, mit berühmten Arien, wie "Vissi d`arte" (Puccini, Tosca) oder "O mio bambino caro" (Puccini. Gianni Schicchi) Stimmung in die Arena zu zaubern. Dem aus der Ukraine stammende Tenor Bogdan Volkov gelang es unter anderem mit "Un aura amorosa" (Mozart, Cosi fan tutte) und der berühmten Lensky-Arie "Kuda, kuda" (Tschaikowski, Eugen Onegin). Die junge Julia Hagen bezauberte auf dem Cello mit dem Ohrwurm "Der Schwan" (Camille Saint -Saens: "Karneval der Tiere) und dem nicht leicht zu spielenden "Pezzo capriccioso" von Tschaikowski.

Die Tonkünstler unter der erfahrenen Leitung von Fabien Gabel banden den Blumenstrauss mit ihren Orchestereinlagen zu einem bunten Bouquet. Dass die Feuchtigkeit nicht nur dem Publikum, sondern auch den Künstlern oben auf der Bühne zusetzte, war hörbar: Alles klang wie in einen feinen Nebel gehüllt.


 
 

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