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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Herbert Lackner, Als die Nacht sich senkte. ueberreuter-sachbuch
<p>Europas Dichter und Denker zwischen den Kriegen – am Vorabend von Faschismus und NS-Barbarei Wir, die Nachgeborenen, stehen oft vor der Frage, wie wir uns in der Zeit des Nationalsozialismus verhalten hätten, ob wir den Mut gehabt hätten, Widerstand zu leisten. Herbert Lackner moralisiert nicht, sondern recherchiert, zitiert „Europas Dichter und Denker“, fragt und forscht, […]</p>
Silvia Matras
26. Mai 20202 Min. Lesezeit
Sandra Petrignani, Die Freibeuterin. Das Leben der Natalia Ginzburg.
<p>Aus dem Italienischen von Stefanie Römer Natalia Ginzburg war Schriftstellerin, Verlegerin und hat sich politisch engagiert. Sie wurde 1916 in Palermo als Tochter des jüdischen Histologen Giuseppe Levi geboren. Die Familie übersiedelt bald nach Turin. Mit 19 beginnt sie kleinere Erzählungen zu schreiben und an der Turiner Universität Literaturwissenschaften zu studieren. 1938 heiratet sie den […]</p>
Silvia Matras
23. Mai 20202 Min. Lesezeit
John Grisham: Die Wächter. Heyne Verlag
<p>Aus dem Amerikanischem von Bea Reiter, Imke Walsh-Araya und Kristiana Dorn-Ruhl In der Stadt Seabrook in Florrida wird der weiße Anwalt Keith Russo erschossen. Es gibt weder Zeugen noch Motiv. Auf Grund erzwungener Falschaussagen wird Quincy Miller, Anghöriger einer schwarzen Mindertheit, zu lebenslangem Kerker verurteilt. Qincy wendet sich an „Guradians Ministries“ (Die Wächter), eine Organisation, […]</p>
Silvia Matras
20. Mai 20201 Min. Lesezeit
Claudia Pineiro, Der Privatsekretär. Unionsverlag
<p>Aus dem Spanischen von Peter Kultzen Claudia Pineiro ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Argentiniens. Nach einem Wirtschaftsstudium arbeitete sie als Journalistin und schrieb Theaterstücke und Kriminalromane. Immer geht es ihr um gesellschaftspolitische Anliegen. In diesem Kriminalroman zeigt sie den Machtmissbrauch in der Politik auf – ein globales Thema, das in jedem Staat virulent ist. Aber […]</p>
Silvia Matras
19. Mai 20201 Min. Lesezeit
Jan Jacobs Mulder: Joseph. Der schwarze Mozart. Unionsverlag.
<p>Aus dem Niederländischen von Ulrich Faute In der historischen Figur des adeligen Joseph Boulogne, Sohn eines weißen Plantagenbesitzers und einer schwarzen Sklavin, bündelt der Autor eine Vielfalt an interessanten Themen: Wie lebte ein Mischling in der Pariser Gesellschaft in der Zeit vor der Französischen Revolution? Welche politischen Strömungen führten zur Revolution? Und als wichtigstes Thema: […]</p>
Silvia Matras
12. Mai 20202 Min. Lesezeit
Drago Jancar: Der Baum ohne Namen. Folio Verlag
<p>Aus dem Slowenischen von Daniela Kocmut In dem 2010 erschienenen Roman geht es, wie in allen späteren von Drago Jancar um die Frage der Schuld in Zeiten der Kriegswirren. 1940 war Jugoslawien ein Hort von wilden Kämpfen, Denunzianten, jeder gegen jeden: die Milizen, die Partisanen, die Deutschen, die Italiener, die Kommunisten, die Antikommunisten, die königliche […]</p>
Silvia Matras
27. Apr. 20201 Min. Lesezeit
Peter Balko, Zusammen sind wir unbesiegbar. Zsolnay Verlag
<p>Aus dem Slowakischen von Zorka Ciklaminy Unser Lesekreis war empört! Wie kann man diesen Text, der nie den Namen „Roman“ verdient, drucken! Dann noch mit einem verführerischen Cover versehen, das zwei Buben zeigt, die friedlich aufs Wasser oder über eine Landschaft schauen. Unschuldig, lieb. Und auf der Rückseite des Covers heißt es: „Peter Balko erzählt […]</p>
Silvia Matras
25. Apr. 20202 Min. Lesezeit
Nava Ebrahimi: Das Paradies meines Nachbarn. btb-Verlag
<p>Nava Ebrahimi ist gebürtige Iranerin. Ihre Eltern verließen nach der Revolution, als absehbar war, wohin die politische Entwicklung gehen werde, das Land. Nach ihrem Journalismus und Volkswirtschaftslehre-Studium in Köln lernte sie ihren Mann, einen Astrophysiker, kennen und zog mit ihm nach Graz, wo sie seither lebt und arbeitet. In dem Roman „Das Paradies meines Nachbarn“ […]</p>
Silvia Matras
19. Apr. 20202 Min. Lesezeit
Manfred Bruckner, In mir das Dorf. Verlag der Bibliothek der Provinz
<p>Nach Innerhofers „Schöne Tage“ gab es lange keine Romane über das Leben auf dem Land. Nach einer Welle von Familiengeschichten aus dem ehemaligen Ostdeutschland, dem ehemaligen Russland oder auch Georgien vermerke ich nun eine Rückwendung zu einer Literatur über das Leben in österreichischen Landen. Peschkas jüngster Roman „Putzt euch, tanzt, lacht“ oder Monika Hellers „Bagage“ […]</p>
Silvia Matras
18. Apr. 20202 Min. Lesezeit
Karin Peschka: Putzt euch, tanzt, lacht. Otto Müller Verlag
<p>Lange habe ich nichts mehr in mein „Kulturtagebuch“ alias Blog geschrieben. Die Live-Kultur ist ja zum Verstummen gezwungen worden: Theater, Oper, Kino müssen stumm und geschlossen bleiben. Erlass von oben, sprich von unser aller Beschützer namens Kurz. Wenn ich „Erlass“ höre oder lese, kommen mir arge Bedenken. Da gab es den Erlass des Kaisers, des […]</p>
Silvia Matras
14. Apr. 20202 Min. Lesezeit
Nell Leyshon: Die Farbe von Milch. Eisele Verlag
<p>Aus dem Englischen von Wibke Kuhn Ein Buch voller Poesie und zugleich hart wie gefrorenes Eis. „Mein Name ist Mary und ich habe gelernt ihn zu buchstabieren.“ So beginnt die fünfzehnjährige Mary ihr Tagebuch. Buchstabe für Buchstabe hat sie sich das Alphabet erobert. Lesen und Schreiben erst gelernt. Nun schreibt sie aus der Erinnerung über […]</p>
Silvia Matras
4. Apr. 20201 Min. Lesezeit
Luca Ventura: Mitten im August. Diogenes Verlag
<p>Ein wenig abtriften – schon das hilft in dieser bösen Zeit. Wer sich also nach Capri versetzen will, dem sei dieser Krimi empfohlen. Flüssig geschrieben, ganz ohne Moden, wie etwa überbordende Restaurants-oder gar Essensbeschreibungen. Auch keine lästig-langen Details von Orten. Ja, die bekannten Orte, wie Ana Capri, Capri oder Marina Piccola werden angesprochen, aber nicht […]</p>
Silvia Matras
30. März 20201 Min. Lesezeit
José Maria Arguedas: Die tiefen Flüsse. Wagenbach Verlag
<p>Aus dem peruanischen Spanisch von Suzanne Heinzt José Maria Arguedas gilt als einer der großen Vergessenen der peruanischen Literatur. 1911 in Andahuaylas geboren, studierte er Anthropologie und schrieb Gedichte auf Quechua und Romane auf Spanisch. 1969 beging er nach einer langen Depression Selbstmord. Der Roman handelt von dem Kind Ernesto, das von seinem Vater in […]</p>
Silvia Matras
30. März 20201 Min. Lesezeit
Peter Keglevic: Wolfsegg. Penguin Verlag
<p>Ein wuchtiger Roman! Wie ein Bild von Egger-Lienz oder eine Tragödie von Aischylos. Beim Lesen steigen Erinnerungen an Marlen Haushofers, „Die Wand“, Stifters „Bergkristall“, Innerhofers „Schöne Tage“ und Thomas Bernhards „Die Auslöschung“ auf. Keglevic scheut nicht vor Pathos zurück. Pathos, im Sinn von Leiderzählung, Leiderfahrung. Es schlägt zu und trifft den Leser in voller Wucht. […]</p>
Silvia Matras
26. März 20201 Min. Lesezeit
Tracy Chevalier: Violet. Atlantik Verlag
<p>Aus dem amerikanischen Englisch von Anne Rademacher. 1932 in Southampton, einer Kleinstadt im Süden Englands. Violet führt ein tristes Leben an der Seite ihrer quenglerischen Mutter. Es herrschen strenge Moralgesetze, die besonders für alleinstehende Frauen wie Violet gelten. Da wird getratscht, be- und verurteilt, immer vor den Türen der anderen, nie vor der eigenen gekehrt. […]</p>
Silvia Matras
15. März 20202 Min. Lesezeit
Theater Scala: Casanova kocht. Ein galantes Dinner im Jahr 1791.
<p>Buch und Regie: Bruno Max Eine handfest-witzige, ausgeklügelt derbe, gut gewürzte Regie des Regiemeisters Bruno Max macht den Abend zum puren Vergnügen. Zum Entstehen des Abends schreibt er: „Wir haben schamlos geplündert: musikalisch von Mozart, Vivaldi, Caterina Valente, Angelo Branduardi und Nino Rota. Literarisch und szenisch: von Casanova „Mein Leben“, „Die Nächte von Paris“ von […]</p>
Silvia Matras
14. März 20202 Min. Lesezeit
Peter Keglevic: Ich war Hitlers Trauzeuge. Penguin Verlag
<p>Da habe ich doch wirklich nach Harry Freudenthal im Internet gesucht! Viele Seiten lang war ich der Meinung, diese Figur kann Peter Keglevic nicht erfunden haben! In ihrer Absurdität muss sie im Wahnsinn des zu Ende gehenden Krieges gelebt haben! Aber nein – von Peter Keglevic nur gut erfunden! Er baute rund um Harry Freudenthal […]</p>
Silvia Matras
13. März 20201 Min. Lesezeit
Nell Leyshon: Der Wald. Eisele Verlag
<p>Aus dem Englischen von Wibke Kuhn Warschau zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Der kleine Pawel lebt mit Mutter Sofia, Großmutter und Tante wohlbehütet auf. Den Vater, der in den Widerstand gegangen ist, sieht er nur selten. Eines Tages bringt er einen schwer verwundeten englischen Kampfpiloten ins Haus. Da die Großmutter Ärztin ist, pflegt sie ihn. […]</p>
Silvia Matras
13. März 20201 Min. Lesezeit
Wiener Staatsballett: Lukács/Lidberg/Duato
<p>Es ist ein Abend, der sowohl Liebhaber des klassischen als auch die des zeitgenössichen Balletts zufrieden stellt. Mehr als nur zufrieden stellt. Beglückt! Faycal Karoui leitete gekonnt das Orchester der Wiener Staatsoper – mit Ausnahme der Zuspielung von „White Darkness“ MOVEMENTS TO STRAVINSKY Choreographie, Bühnenbild, Kostüme, Licht und Einstudierung: András Lukács. Musik: Auswahl von verschiedenen […]</p>
Silvia Matras
9. März 20202 Min. Lesezeit
Claus Dieter Schneider: Mitten in der Nacht am Tag. Verlag Bibliothek der Provinz
<p>Claus Dieter Schneider kennt und liebt seine Stadt Linz. In fein gesponnenen, literarischen Miniaturen setzt er den Bewohnern ein liebevolles Denkmal. Die Geschichten handeln vom Alltag, von einer Mutter, die ihrem Kind die Karte in den Zirkus nicht leisten kann. Von dem arbeitslosen Kopierer, der von einem riesigen Lottogewinn träumt und den Schein verschenkt. Von […]</p>
Silvia Matras
2. März 20201 Min. Lesezeit
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