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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Norbert Gstrein: Als ich jung war. Hanser Verlag
<p>„Als ich jung war, glaubte ich an fast alles, später an gar nichts mehr“, heißt es gleich auf den ersten Seiten. Und so erging es auch dem Leser – mir -: Als ich begann, glaubte ich an die Erzählung, an den Autor, der uns etwas zu sagen hat. Am Ende des Buches glaubte ich es […]</p>
Silvia Matras
2. März 20201 Min. Lesezeit


Franui & Wolfram Berger: Vortrag über nichts. Theater Akzent
<p>Kann man über nichts reden? – Ja, das tun wir tagtäglich, wenn wir smal-talken. „Wie geht es dir? “ Wie erwartet kommt die Antwort: „Gut, danke.“ An so einen Alltagsspeech dachte der bedeutende Avantgardemusiker John Cage (1912-1992) natürlich nicht , als er seinen Text „Lecture on nothing“ schrieb. Worum es ihm ging, habe ich – […]</p>
Silvia Matras
29. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Zwangsvorstellung. Ein Karl-Valentin-Abend mit Robert Meyer und der Kantinenbrass
<p>Karl Valentin muss man nicht vorstellen. Robert Meyer auch nicht – beide sprach- und spielverliebte Künstler. Jedes Wort wird auf Sinn und Unsinn untersucht, auf die Goldwaage des Humors gelegt. Viele Schauspieler haben sich auf die Sätze des bayrischen Kabarettisten gesetzt, oft wurden aus den herrlichen Unsinnszweideutigkeiten eher banale Eindeutigkeiten. Nicht so bei Robert Meyer. […]</p>
Silvia Matras
27. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Anton Tschechow: Der Kirschgarten. Theater in der Josefstadt
<p>Deutsche Fassung von Elisabath Plessen nach einer Übersetzung von Ulrike Zemme Regie: Amelie Niermeyer, Bühne: Stefanie Seitz, Kostüme: Annelies Vanlaere, Songs: Jan Fisher. Es sollte wohl der amüsante Untergang einer heutigen Gesellschaft sein. Aber das Daueramusement langweilt auf die Dauer. Das Abnormale wird normal, weil es nur das gibt. Keine Kontraste, keine Identifikationsfiguren, will heißen, […]</p>
Silvia Matras
25. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Wilhelm Leibl in der Albertina
<p>Wilhelm Leibl (1844-1900) gehört zu den wichtigsten Vertretern des Realismus. „Male den Menschen so wie er ist, da ist die Seele ohnehin dabei“ ist sein Motto. Mit hingebungsvoller Geduld malt er Menschen aus seiner Umgebung, Verwandte, Freunde. Besonders berührend ist sein Bild „Drei Frauen in der Kirche“, an dem er vier Jahre arbeitete. Leider ist […]</p>
Silvia Matras
25. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Christoph Poschenrieder: Der unsichtbare Roman. Diogenes.
<p>Christoph Poschenrieder liebt es , die Leser in Verwirrung zu setzen. Sie sollen sich fragen: Ist das wahr oder gut erfunden? In dem „unsichtbaren Roman“, der schon im Titel Zweifel an dem Genre aufkommen lässt, spielt Poschenrieder wieder einmal gekonnt mit Fakes, die Wahrheit sein könnten, und mit Tatsachen, die wie Fakes wirken. In erster […]</p>
Silvia Matras
25. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Richard Teschners Figurenspiegel: Karneval
<p>Theatermuseum Wien im Palais Lobkowitz Es war ein freudiges Wiedersehen mit all den zarten Figuren aus Teschners „Wunderkammer“. Das Thema „Karneval“ ist nur vordergründig zu verstehen. Eher könnte man die Performance als eine Mantel- und Degenkomödie im Rokokostil deuten. In dem kleinen, fast intimen Salon im ersten Stock des Theatermuseums bleiben Hektik und Stress ausgesperrt. […]</p>
Silvia Matras
24. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Joseph Lorenz: Ich, Casanova. 2. Teil
<p>Wieder war der Andrang groß. Im „Theater im Salon“ hatte nicht einmal mehr der kleinste Sessel Platz. Wenn Lorenz liest, dann kommen alle. Und alle passen halt nicht in den Raum, der gerade einmal fünfzig Plätze hat. Also nun: Fortsetzung des spannenden Lebens von Casanova. Einmal mehr fragt man sich, wie sich Joseph Lorenz durch […]</p>
Silvia Matras
24. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Kammerspiele: Engel der Dämmerung.
<p>Regie: Torsten Fischer, Bühnenbild und Kostüme: Herbert Schäfer und Vasilis Triantaphillopoulos. Liveband: Christian Frank, Herbert Berger, Andy Mayerl, Klaus Pérez-Salado Mut zur entblößenden Selbstdarstellung bis zur Entstellung zeigt Sona McDonald in der Rolle als Marlene Dietrich. Und: Mit unerschöpflicher Kraft sowohl gesanglich als auch darstellerisch führt sie gemeinsam mit ihrem congenialen Kollegen Martin Niedermair das […]</p>
Silvia Matras
22. Feb. 20202 Min. Lesezeit


Arthur Schnitzler: Zwischenspiel. Theater in der Josefstadt
<p>Bernhard Schir (Amadeus) und Joseph Lorenz (Albertus) Regie: Peter Wittenberg. Bühnenbild: Florian Parbs. Kostüme: Alexandra Pitz Es ist zwar nicht das stärkste Stück Schnitzlers, aber doch eines, das eine Aufführung rechtfertigt. Schon allein deswegen, weil es um Ehe, Trennung, Scheidung, Freundschaft geht. Themen, die damals wie heute aktuell sind. Hätten aber nicht so prächtige Schauspieler […]</p>
Silvia Matras
21. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Susanne Wiesinger mit Jan Thies: Machtkampf im Ministerium. Edition QVV
<p>Mit einem Vorwort von Konrad Paul Liessmann Untertitel: „Wie Parteipolitik unsere Schulen zerstört“ Sooft es um die Frage der Bildung geht, meldet sich der Philosoph Konrad Paul Liessmann mahnend zu Wort: Die mangelhafte oder sogar fehlende Bildung zerstört die Zukunft der heranwachsenden Generation und gefährdet die Demokratie. Machtpolitik statt nüchterner, ruhiger, parteiunabhängiger Bildungspolitik befördert „Abschottung […]</p>
Silvia Matras
18. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Ein Refugium in Avignon
MTJ20-divinecomedie
Silvia Matras
16. Feb. 20201 Min. Lesezeit


Joseph Lorenz: „Ich – Casanova“. Teil 1 im „Theater im Salon“
<p>Wenn Joseph Lorenz angekündigt wird, dann kommen alle. Oder doch nicht alle. Denn das private, sehr atmosphärische „Theater im Salon“ hat die Intimität eines Salons, der nur eine begrenzte Anzahl von Gästen Raum bietet. Daher konnte nur ein kleiner Teil seiner Fanschar diesen Abend genießen. Wie immer fesselte Joseph Lorenz seine „Lorenzgemeinde“. Diesmal mit feinem […]</p>
Silvia Matras
16. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Stefano Benni, Prendiluna. Wagenbach Verlag
<p>Aus dem Italienischen von Mirjam Bitter Man weiß, Stefano Benno hat eine überbordende Phantasie. In dem Buch „Prendiluna“ übertrifftt er sich selbst an schrägen Einfällen. Prendiluna (die nach dem Mond greift) ist eine alte Lehrerin in Pension. Sie fährt mit einem Koffer voller Katzen durch die Stadt. Ihr Auftrag ist schlicht und einfach: Die Welt […]</p>
Silvia Matras
16. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Dürrenmatt: Das Versprechen. Requiem auf einen Kriminalroman.
<p>Inszenierung und Bühnenfassung: Klaus Tröger. Bühne: Klaus Gaspari. Kostüm: Anna Pollack. Drei kleine Mädchen wurden ermordet. Man hält den Landstreicher für den Mörder, obwohl der immer wieder seine Unschuld beteuert. Als er sich in der Zelle erhängt, ist der Fall für alle gelöst und abgeschlossen. Nicht für den Kriminalkommissar Mattai. Er gab der Mutter des […]</p>
Silvia Matras
14. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Andrea Wulf: Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur. C.Bertelsmann Verlag.
<p>Aus dem Englischen: Heiner Kober Man will das Buch gar nicht aus der Hand legen! Bevor ich auf den Inhalt eingehe, möchte ich meine Bewunderung für die Autorin ausdrücken. Sie hat sich nicht nur durch Humboldts tausende Briefe und Werke durchgearbeitet, sondern auch zahllose Werke von Zeitgenossen und Sekundärliteratur mit einbezogen. Allein der Anhang umfasst […]</p>
Silvia Matras
12. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Maximilian Hauptmann und Stefan Kutzenberger. Das Literaturquiz. edition a
<p>Im Untertitel schreiben die Autoren: 123 Antworten, die Sie kennen sollten, um über Literatur mitreden zu können. Das ist ganz sicher eine ironisch gemeinte Übertreibung. Denn manche Fragen sind wirklich mehr als speziell. Wer kennt schon Georges Perec und seinen Roman „La Disparition“. Doch die meisten der 123 Fragen sind mit einer gewissen Allgemeinbildung oder […]</p>
Silvia Matras
11. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Margery Sharp: Die Abenteuer der Cluny Brown. Verlag Eisele
<p>Aus dem Englischen von Wibke Kuhn Charmant und intelligent-witzig beschreibt Margery Sharp (1905 in Salebury – 1991 in Aldeburgh/Suffolk) die englische Gesellschaft vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Cluny Brown ist 20 Jahre jung, alle meinen, sie sei als potentielle Braut schon überfällig. Schön ist sie nicht, meinen wieder alle. Heute würde man sagen „apart“. […]</p>
Silvia Matras
10. Feb. 20202 Min. Lesezeit
Meine Reise durch Georgien
WJ-31012020-Georgien
Silvia Matras
8. Feb. 20201 Min. Lesezeit
Ballett: Nachmittag eines Fauns, Bolero, Carmina Burana. Volksoper Wien.
<p>Nachmittag eines Fauns. Musik: Claude Debussy Choreographie:Boris Nebyla Es tanzten: Tainà Ferreira Luiz und Felipe Vieira Ein Faun, der kein Faun ist, eine Nymphe, die keine Nymphe ist. Statt des Waldes ragten schwarze, hohe Latten empor. Boris Nebyla löste die Figuren von ihren antiken Fixierungen ab. Felipe Vieira im Nudekostüm war einfach ein Junge, eventuell […]</p>
Silvia Matras
2. Feb. 20202 Min. Lesezeit
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