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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Ballett „Raymonda“, Wiener Staatsoper. Aufführung: 9. März 2018
<p> Dieses glanzvolle Zeugnis des klassischen Balletts mit der ebenso glanzvollen Musik von Alexander Glasunow wurde 1898 in der Choreographie von Marius Petipa im Mariinski-Theater in St. Petersburg mit großem Erfolg uraufgeführt. 1964 adaptierte Rudolf Nurejew es für das 20. Jahrhundert und brachte es 1965 an die Wiener Staatsoper. In dieser Fassung wurde es 1997 […]</p>
Silvia Matras
10. März 20183 Min. Lesezeit
Margret Greiner: Margaret Stonborough-Wittgenstein. Grande Dame der Wiener Moderne. Kremayr-Scheriau
<p>Die Wittgensteins zählten zu den reichsten Familien Wiens und der Donaumonarchie. Karl Wittgenstein war ein strenger Patriarch, der über seine Ehefrau Leopoldine und seine sieben Kinder ziemlich unbarmherzig herrschte. Dass drei seiner Söhne Selbstmord begingen, ist sicher auch auf die überstrenge Erziehung zurückzuführen. Gretl, wie sie von allen genannt wurde, ließ sich jedoch nicht von […]</p>
Silvia Matras
5. März 20183 Min. Lesezeit
Buchpräsentation: Margret Greiner, Margaret Stonborohgh-Wittgenstein.
<p>Margret Greiner hat schon ihre Fangemeinde. Seit ihrer Romanbiografie über Emilie Flöge, die Gefährtin Gustav Klimts, ist sie als Autorin bekannt, die es versteht, die Protagonistinnen in die Zeit zu stellen und lebendig werden zu lassen. Nun ist also im Verlag Kremayr&Scheriau ihr neues Buch erschienen:“ Margaret Stonborough-Wittgenstein. Grand Dame der Wiener Moderne.“ Schon vor […]</p>
Silvia Matras
23. Feb. 20181 Min. Lesezeit
Max Haberich, Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Kremayr & Scheriau
<p>Als zweiter Untertitel steht: „Die Biografie“, was etwas irreführend ist. Denn der Autor beschreibt nicht so sehr das Leben Schnitzlers, als vielmehr anhand der Werke die politische Entwicklung der Zeit, vor allem den immer stärker werdenden Antisemitismus. Dem informierten Leser, der Schnitzlers Werke und die politische Entwicklung um die Jahrhundertwende einigermaßen kennt, vermittelt das Buch […]</p>
Silvia Matras
14. Feb. 20182 Min. Lesezeit
Ernst Lothar, Die Rückkehr. Zsolnay Verlag
<p>Ernst Lothar emigrierte 1938 in die USA und kehrte nach Kriegsende nach Wien zurück. In dem Roman verarbeitete er nun eigene Erlebnisse und Eindrücke ,. Seine Figuren legen Zeugnis ab von dem politischen, sozialen und seelischen Chaos, in dem man damals in Wien lebte: Da gab es immer noch die Nazis, die Mitläufer, die Sozialisten […]</p>
Silvia Matras
14. Feb. 20182 Min. Lesezeit
Gloria Goldreich, Die Tochter des Malers, aufbau taschenbuch
<p>Ida Chagall ist die viel geliebte und behütete Tochter des Malers Marc Chagall und seiner Frau Bella. Der biografische Roman konzentriert sich auf das Leben der Tochter, deren konzentrischer Lebensmittelpunkt immer ihr Vater war. So erfährt man viele Details über Marc Chagall als Mensch und als Künstler. Die Autorin hält sich streng an die Chronologie […]</p>
Silvia Matras
28. Jan. 20182 Min. Lesezeit
Ballett: „Spartacus“ in der Bayrischen Staatsoper München
<p>Was für ein Abend! Spartacus als fliegender Held, der die Schwerkraft leugnet und den Widerstand gegen jegliche Art der Unterdrückung wütend lebt und tanzt. Dessen Augen vor Heldentum glühen, dessen Liebe zu seiner Gefährtin Phrygia sich in erotisch-feinen Figuren materialisiert. Doch langsam, vom Anfang an! Der römische Sklave und Gladiator Spartacus führte 73 v.Chr. seine […]</p>
Silvia Matras
13. Jan. 20182 Min. Lesezeit
Armin Strohmeyr: Geheimnisvolle Frauen. Piper
<p>Im Untertitel umreißt der Autor den Kreis der geheimnisvollen Frauen: Rebellinnen, Mätressen, Hochstaplerinnen. Die Grundgedanken zu diesem Buch liefert das Zitat von Baronin von Berchtesgaden in Theodor Fontanes Roman: Der Stechlin: „…Eine Frau, die nicht rästselhaft ist, ist eigentlich gar keine.“ Ein Satz, den man allen Facebook-Twitter und Blogabhängigen in ihr Hirn schreiben möchte. Wo […]</p>
Silvia Matras
7. Jan. 20182 Min. Lesezeit
Vincezo Bellini: I Puritani, Staatsoper Wien
<p>Obwohl es bereits die 63. Aufführung in dieser Inszenierung -über die nicht mehr zu sagen ist als: düster, statisch, einfallslos – war, war es eine Art >Première. Denn für fast alle Sänger war es entweder ein Rollendebüt oder ein Debüt an der Wiener Staatsoper. Das machte den Abend spannend. Unter dem Dirigenteb Evelino Pidò wurde […]</p>
Silvia Matras
5. Jan. 20181 Min. Lesezeit
„Madame“ – Film. Regie: Amanda Sthers
<p>Endlich ein kluger, gut gemachter Film mit witzigen Dialogen und tollen Schauspielern. Allen voran ist da Rossy de Palma als das Dienstmädchen Maria zu nennen. Sie spielte bisher hauptsächlich in Pedro Almodovars Filmen Nebenrollen, für die sie auch mehrfach ausgezeichnet wurde. Nun also ihre erste Hauptrolle. Eine bessere hätte die Regisseurin Amanda Sthers für diese […]</p>
Silvia Matras
4. Jan. 20181 Min. Lesezeit
Andrea De Carlo, Ein fast perfektes Wunder. Diogenes
<p>Die Figuren aus der Showwelt, ihre fiesen Charaktere haben es Andrea De Carlo angetan. Ähnlich wie in dem furiosen Roman „Villa Metaphora“ geht es auch diesmal um die beiden Gegenwelten: Auf der einen Seite die schlichte, herzergreifende Gelateriabesitzerin Milena. Sie begegnet ungebremst dem irren Haufen der Bandgruppe „Bebonkers“ und ihrem verführerischen, charismatischen Leadsänger Nick. Der […]</p>
Silvia Matras
31. Dez. 20172 Min. Lesezeit
„Weibsbilder“ im Theater Akzent
<p>Angelika Kirchschlager (am Klavier begleitet von Arabella Cortesi), Maria Happel und Ulrike Beimpold entwarfen verschiedene Bilder vom Weib. Da leider kein Programmzettel vorlag, wusste man zu Beginn nicht so recht, wo der Weg hingehen sollte. So langsam entkernte sich ein Thema: Der Blick auf „Frau“, die endlich auch „offiziell zur Gattung Mensch gezählt wird“, reicht […]</p>
Silvia Matras
31. Dez. 20171 Min. Lesezeit
Alexander Ostrowskij, Schlechte Partie. Burgtheater
<p>Der Regiesseur Alvis Hermanis setzt auf Tragikkomödie, Trash und Slapstick. Auf der Drehbühne entfaltet er ein Kaleidoskop bürgerlicher Szenarien: Sofas, Vitrinen, Fauteuils, jede Menge Familienfotos und Pistolen als Wandschmuck. Die Bühne als Spiegelbild der Gesellschaft – gut. Auf den Sofas schnarchen betrunkene Kaufleute, Beamten. Und einige im Puplikum schließen sich an und machen ihr Weihnachtsnickerchen. […]</p>
Silvia Matras
27. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Leila Slimani, Dann schlaf auch du. Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand
<p>Es beginnt mit einem Paukenschlag, der dem Leser den Atem nimmt. Ganz langsam wird der Tragödie Urgrund aufgerollt, um letzten Endes doch nicht 100% aufgeklärt zu sein. Mit einem hauchfeinen Sprachpinsel zeichnet Slimani die Charaktere: Myriam und Paul sind das Bilderbuchpaar à la Bobos: guter Mittelstand, beide im Beruf tüchtig. Myriam ist Mutter zweier Kinder […]</p>
Silvia Matras
24. Dez. 20171 Min. Lesezeit
Ballettabend in der Staatsoper: „Verklungene Feste und Josephslegende“
<p>Da kamen alle Ballettfans und freuten sich über ein Wiedersehen mit einem typischen John Neumeier-Festabend! Und über ein Wiedersehen mit Vladimir Shishov und Mihail Sosnovschi! Beide tanzten schon 2015in den „Verklungenen Festen“ mit unglaublicher Eleganz und Finesse. Die Elegie und Melancholie der Atmosphäre spiegelt sich ganz und gar in der Choreographie – viele sehr langsame, […]</p>
Silvia Matras
24. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Roméo et Juliette. Volkoper
<p>Soll ich schreiben „Oper mit Ballett“ oder „Ballett mit Oper“? Im Programmheft heißt es lakonisch: „Ballett in zwei Teilen“. Aber Hector Berlioz, von dem die Musik stammt, liebte es, verschiedene Gattungen zu vereinen. Deshalb ist „Roméo et Juliette“ mehr als nur ein Ballett, sondern eben ein Ballett mit Chor und zwei großen Arien – die […]</p>
Silvia Matras
16. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Great Voices: Rolando Villazon und Ildar Abdrazakov. Wiener Konzerthaus
<p>Ein Raunen ging durch den Saal – er wird absagen!!! Nein, nicht ganz, er – Rolando Villazon – ließ sich nur „ansagen“ – die vornehme Art, dem Publikum verstehen zu geben, dass die Stimme nicht ganz voll da sei. Also gut, das sind wir schon gewöhnt, Hauptsache, er singt überhaupt. Also Erleichterung. Zur Beruhigung und […]</p>
Silvia Matras
14. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Henrik Ibsen: Ein Volksfeind. Burgtheater
<p>Eigentlich müsste es heißen: „Ein Volksfeind. NACH Ibsen“. Denn Frank -Patrick Steckel schrieb eine- faszinierende – Neufassung in deutscher Sprache, und seine Tochter Jette Steckel setzte sie congenial um. Als Dr. Stockmann, Querdenker und meinungsunabhängiger Kämpfer gegen Korruption, agiert Joachim Meyerhoff. Wie immer – ein exzellenter Einzelgänger, wie das Publikum ihn kennt und schätzt. Das […]</p>
Silvia Matras
11. Dez. 20173 Min. Lesezeit
Thilo Wydra, Ingrid Bergman. Ein Leben. DVA
<p>Eine minutiös recherchierte Filmografie, das Biografische wird in der ersten Hälfte nur angerissen. Über politische und private Probleme in Ingrid Bergmans Leben geht der Autor anfangs elegant hinweg. Etwa über ihre Einstellung zu Hitler und den Nazis. Vielleicht um ihr Image zu retten, stellt Thilo Wydra sie als politisch naiv und uninteressiert dar, als eine […]</p>
Silvia Matras
8. Dez. 20172 Min. Lesezeit
Shakespeare: Richard III. Im Bronski & Grünberg Theater
<p>Ein neues Theater mischt auf! Klein, verwinkelt , in der Atmosphäre an die wunderbare Zeit der progressiven Kellertheater erinnernd. Es geht in die zweite Saison und schon spricht die Theatergemeinde von ihm: „Warst du schon im Bronski?“ fragt einer den anderen. Alexander Pschill legt als einer der Leiter und Ideengeber das Konzept auf der Homepage […]</p>
Silvia Matras
28. Nov. 20172 Min. Lesezeit
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