top of page

Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Joachim Missfeldt, Sturm und Stille. Rowohlt
<p>Joachim Missfeldt schrieb eine feinsinnige Geschichte über den Dichter Theodor Storm und seine Liebe zu Doris Jensen und zugleich auch ein Zeitporträt. Schon als junges Mädchen verliebt sich Doris in den arrivierten Rechtsanwalt und bekannten Dichter Theodor Storm. Sie schwärmt ihn an und er nimmt die Schwärmerei wohlwollend wahr, fördert sie mit kleinen Gesten. Für […]</p>
Silvia Matras
5. Juni 20182 Min. Lesezeit
Camille Saint-Saens: Samson et Dalila. Staatsoper . 15. Mai 2019
<p>Wasserschaden in der Staatsoper! Unter der Regie von Alexandra Liedtke ging die schönste aller Opern in dieser Saison baden. Das Liebesduett am Rande der Badewanne! Gott sei Dank mussten sich Garanca und Alagna nicht ausziehen! Dass es dazu noch in das „Badezinmer“ hineinregnete, war wohl nur mehr als Scherz zu verstehen. Schade um so tolle […]</p>
Silvia Matras
18. Mai 20181 Min. Lesezeit
Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen. Volksoper
<p>Die vier Stunden waren weg wie nix! Das ist einerseits der Musik Offenbachs zu verdanken, andrerseits dem einfallsreichen Bühnenbild und den witzigen Kostümen von André Barbe. Teils hervorragende Stimmen, wie etwa Josef Wagner in 4 verschiedenen Rollen (Lindorf, Coppelius, Mirakel und Dapertutto) oder Sophia Theodorides als Olympia trugen zum akustischen Vergnügen bei. . Dieser Auftritt […]</p>
Silvia Matras
14. Mai 20181 Min. Lesezeit
Eugene O’Neill, Eines langen Tages Reise in die Nacht. Burgtheater
<p>Andrea Breths Inszenierung gerät tatsächlich als lange Reise, die dem Zuschauer einige Geduld und Sitzfleisch abverlangt. Von Andrea Breth sagt man ja, dass sie jeden Beistrich mitinszeniert. In O’Neills Drama inszeniert sie auch jeden Punkt und Gedankenstrich zu einer langweilig ausufernden Zeremonie. Das Drama, in dem eine Familie an ihren eigenen Lügen erstickt, erstickt auch […]</p>
Silvia Matras
13. Mai 20181 Min. Lesezeit
Felix Mitterer: In der Löwengrube. Theater in der Josefstadt.
<p>Wenn Mitterer draufsteht, dann sind Spannung, Aktualität und Dramatik garantiert drinnen!. Geschickt verflicht Mitterer in dem Stück drei historische Handlungsstränge aus der Zeit des Nationalsozialismus.: 1938 wurden zahlreiche Schauspieler jüdischer Abstammung in den Theatern in Deutschland und Österreich ( unter anderem auch im Theater in der Josefstadt) entlassen. Als Hauptgrundlage diente Mitterer jedoch die Geschichte […]</p>
Silvia Matras
12. Mai 20182 Min. Lesezeit
Christoph Poschenrieder: Kind ohne Namen. Diogenes Verlag
<p>Wer Poschenrieder kennt, der weiß, was ihn erwartet: Nix ist fix, alles ist möglich, die Abenteuer sind im Kopf. Die Phantasie regiert. So auch in diesem Roman. In einem Dorf, ganz ohne Handyempfang, kann sein in Deutschland, Schweiz, Österreich, kann aber auch überall sein, passiert Gespenstisches. Ein geheimnisvoller Burgherr herrscht über die Bewohner, tyrannisiert die […]</p>
Silvia Matras
10. Mai 20182 Min. Lesezeit
Ronald Harwood, Der Garderober. Kammerspiele der Josefstadt
<p>Ein Theaterabend mit großartigen Schauspielern. Ein gediegener Text, der die Handschrift eines gewieften Dramatikers trägt. Kurz: Ein toller Abend. Garderober wird einer genannt, der sich für „seinen“ Schauspieler aufopfert, mit unendlicher Geduld seine Launen erträgt und dafür sorgt, dass alle Requisiten bereit liegen, die Kostüme gereinigt und geflickt sind und vor allem, dass sein „Herr […]</p>
Silvia Matras
7. Mai 20182 Min. Lesezeit
Madame Bovary. Theater in der Josefstadt (Bühnenfassung Anna Bergmann und Marcel Luxinger)
<p>Eine interessante, aber etwas mühevolle (für den Zuseher) Inszenierung von Anna Bergmann. Die Aufteilung der Hauptperson Emma Bovary auf fünf Schauspielerinnen wirkt wie eine modische Regieidee. (Besser gelungen ist das Jelinek in ihrem Eurydike-Text. Gar nicht gelungen in der „Romeo und Julia“-Inszenierung im Volkstheater) Maria Köstlinger ist die Hauptfigur und sie spielt die Rolle mit […]</p>
Silvia Matras
2. Mai 20182 Min. Lesezeit
Ferdinand Schmalz, jedermann (stirbt). Burgtheater
<p>Was ergeben: Ein kluger Text (Schmalz), eine ebenso kluge Regie (Stefan Bachmann), ein faszinierendes Bühnenbild (Olaf Altmann), interessante Kostüme (Esther Geremus) und dazu noch Live Musik (Sven Kaiser und Béla Fischer jr.) – also was ergibt das alles zusammen? – Einen spannenden Theaterabend! Ferdinand Schmalz hat sich an den „heiligen, unantastbaren“ Text des „Jedermann“ gewagt […]</p>
Silvia Matras
30. Apr. 20181 Min. Lesezeit
Helmut Lethen: Die Staatsräte. Elite im Dritten Reich. Rowohlt Berlin
<p>DaNach der politischen Idee aus der Zeit der Weimarer Republik wurden 1933 neue „Staatsräte“ ernannt. Ihr offizieller Aufgabenbereich: „Sie stehen dem Führer mit Rat, Anregung und Gutachten zur Seite“ – so die Definition des Juristen Dr. Carl Schmitt, einer der vier Staaträte, die Helmut Lethen in seinem Buch beschreibt. Ihre politische Wirkungsmacht ist zweifelhaft. Man […]</p>
Silvia Matras
24. Apr. 20182 Min. Lesezeit
Andrea DeCarlo: Das Meer der Wahrheit. Aus dem Italienischen von Maja Pflug. Diogenes Verlag.
<p>Andrea DeCarlo ist für ganz Italien, was Donna Leon für Venedig ist: Er wählt brisante, aktuelle Themen, packt sie in ein spannendes Sujet mit dazu passendem Umfeld. Diesmal geht es um das heikle Thema der Empfängnisverhütung, die ja immer noch vom Vatikan aus verboten ist. Doch es gibt – so im Roman – eine brisante […]</p>
Silvia Matras
18. Apr. 20181 Min. Lesezeit
Erwin Schrott im Wiener Konzerthaus (2. April 2018)
<p>Da seine angekündigte Partnerin Golda Schultz krankheitsbedingt absagen musste, bestritt Erwin Schrott den Abend allein. Vorweg: Grandios! Erwin Schrott ist nicht nur ein glänzender Bass-Bariton, sondern auch eine „Rampensau“ – so nennt man im Fachjargon Künstler, die über eine ungeheure Bühnenpräsenz und Spielfreude verfügen. Schrott kam, sah und siegte mit der Registerarie des Leporello. Siegessicher […]</p>
Silvia Matras
3. Apr. 20181 Min. Lesezeit
Hans Pleschinski, Wiesenstein. C.H.Beck Verlag
<p>Auf 544 Seiten lebt der Leser das langsame Sterben Gerhart Hauptmanns mit. Der Verlag nennt das Buch einen Roman. Passender wäre „Romanbiografie“. Denn Pleschinski hat genauestens recherchiert und nur wenig der Phantasie überlassen. Diese Genauigkeit ist das Plus und das Minus des Werkes. Denn offenbar wollte der Autor auf kein einziges Detail seiner Forschungen verzichten. […]</p>
Silvia Matras
2. Apr. 20182 Min. Lesezeit
Rusalka- Wiederaufnahme an der Wiener Volksoper (27. März 2018, 25. Vorstellung)
<p>Das Regie- und Ausstattungsduo André Barbe und Renaud Doucet setzt voll auf Märchen für Kinder. Mit ein wenig erhobenem Finger – nicht der Zeigefinger, gerade nur der kleine Finger: Kinder, Publikum, wenn ihr nicht aufpasst, dann wird der Wald, unsere gesamte Welt so aussehen, wie ihr sie auf der Bühne seht: Entlaubte Wälder, Müll quillt […]</p>
Silvia Matras
28. März 20181 Min. Lesezeit
„All About Eve“ in den Kammerspielen
<p>Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen, die den Film von Mankiewicz (1950) nie gesehen haben. Deshalb trübten keine Vergleiche das pure Vergnügen. Die deutsche Bearbeitung von Daniel Kehlmann ist gelungen, die Regie von Herbert Föttinger flott. Walter Vogelweider lieferte ein karges Bühnenbild, gerade so wenig oder viel, wie es brauchte, um einen Raum zu imaginieren. […]</p>
Silvia Matras
25. März 20182 Min. Lesezeit
Oliver 2.0 -Fehler im System. Komödie von Folke Brabant. Theater Akzent
<p>Es gibt sie noch – die gescheite Komödie. Was ist eine „gescheite Komödie“? – Ein Widerspruch auf den ersten Blick. Tiefsinnig, wenn man weiter denkt. Wenn hinter dem Lachen Erkenntnisse aufblitzen über das Leben und die Gefahren. Folke Brabant schrieb so eine. Und Makon Hirzenberger setzte sie grenzgenial um. Dem spielfreudigen Ensemble setzte er der […]</p>
Silvia Matras
17. März 20182 Min. Lesezeit
Fritz von Friedl: Roda Roda. Lesung mit Musik im Literatursalon Wartholz
<p>Helmut Korherr, der sich viel mit der Epoche von 1900 bis nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt, verfasste auch einen Essay über Roda Roda, den Fritz von Friedl mit viel Einsatz las. Begleitet wurde er von der Pianistin Petra Greiner Pawlik, die passend zur Zeit und den Orten, wo sich der Nomade Roda Roda aufhielt, flotte […]</p>
Silvia Matras
12. März 20181 Min. Lesezeit
Joseph Lorenz liest: F. Werfel, Eine blassblaue Frauenschrift. Theater Akzent
<p>Wenn Joseph Lorenz Schnitzler, Roth oder Werfel liest, dann füllt sich der Saal bis in die letzten Reihen. Nach mehreren Abenden im „Dachstüberl“ des Theaters, wo es geschätzte 50 bis 80 Sitzplätze gibt und viele Fans keine Karten mehr bekamen, – nun also endlich die Übersiedlung in den Hauptsaal! Mit seiner starken Bühnenpräsenz erreichte […]</p>
Silvia Matras
12. März 20182 Min. Lesezeit
Ballett „Raymonda“, Wiener Staatsoper. Aufführung: 9. März 2018
<p> Dieses glanzvolle Zeugnis des klassischen Balletts mit der ebenso glanzvollen Musik von Alexander Glasunow wurde 1898 in der Choreographie von Marius Petipa im Mariinski-Theater in St. Petersburg mit großem Erfolg uraufgeführt. 1964 adaptierte Rudolf Nurejew es für das 20. Jahrhundert und brachte es 1965 an die Wiener Staatsoper. In dieser Fassung wurde es 1997 […]</p>
Silvia Matras
10. März 20183 Min. Lesezeit
Margret Greiner: Margaret Stonborough-Wittgenstein. Grande Dame der Wiener Moderne. Kremayr-Scheriau
<p>Die Wittgensteins zählten zu den reichsten Familien Wiens und der Donaumonarchie. Karl Wittgenstein war ein strenger Patriarch, der über seine Ehefrau Leopoldine und seine sieben Kinder ziemlich unbarmherzig herrschte. Dass drei seiner Söhne Selbstmord begingen, ist sicher auch auf die überstrenge Erziehung zurückzuführen. Gretl, wie sie von allen genannt wurde, ließ sich jedoch nicht von […]</p>
Silvia Matras
5. März 20183 Min. Lesezeit
bottom of page