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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Sabine Gruber, Daldossi oder Das Leben des Augenblicks. C.H. Beck
<p>Ein Roadmovie der besonderen Art: Bruno Daldossi ist Kriegsfotograf, von sich und seinem Beruf angeekelt, Trinker und überhaupt kaputt. Marlis, sein Beziehungsanker durch Jahre, hat ihn verlassen. Sie kann und will nicht mehr mit seinen schrecklichen Geschichten leben, nicht in all ihrem Tun und Handeln relativiert und in Beziehung zum Leben in den Kriegsgebieten gesetzt […]</p>
Silvia Matras
27. Jan. 20172 Min. Lesezeit
Joseph Lorenz liest „Der unbekannte S“ (Schnitzler) Theater Akzent. Wiederholung
<p>Wiederholungen von Abenden, die mich einmal begeisterten, sind eine gefährliche Sache. Oft stellt sich eine gewisse Enttäuschung ein. Nicht so, wenn Joseph Lorenz liest – fast muss man sagen – spielt. Alles wirkt wie das erste Mal gehört, seine Gesten, seine Mimik und vor allem der Stil seines Vortrages reißen mit. Wie eine Zuhörerin nachher […]</p>
Silvia Matras
24. Jan. 20172 Min. Lesezeit
Frankl&Niavarani: Reset. Theater Akzent
<p>Wenn es draußen so richtig grau ist und die Seele vor sich hin muffelt, dann hilft Lachen. Und das kann man ausgiebig in dieser Komödie. Roman Frankl und Michael Niavarani schrieben ein Stück, in dem die Pointen nur so durch die Bühne fliegen und im Publikum Dauerlachsalven provozieren. Des öfteren passiert es auch, dass die […]</p>
Silvia Matras
15. Jan. 20171 Min. Lesezeit
Bellini, La Sonnambula. Wiener Staatsoper
<p>Stimmt gar nicht, dass Freitag der Dreizehnte ein Unglückstag ist. Für die Staatsoper jedenfalls nicht. Denn Juan Diego Florez hatte Geburtstag und sang den Elvio – ja wie? er singt ja immer toll – also sagen wir exzellent, schmetterte das hohe C so leicht heraus, als wäre er im Badezimmer. Dazu die Musik Bellinis – […]</p>
Silvia Matras
14. Jan. 20171 Min. Lesezeit
Der Sturm -Akademietheater, zweiter Besuch
<p>Es passiert nicht oft, dass ich ein Theaterstück mehr als einmal sehen will – der „Sturm“ war es wert! Beim zweiten Besuch konnte ich die Feinheiten des Textgewebes intensiver nachspüren. Was ich diesmal besonders genossen habe, war die Rolle von Oest, der zwischen Prospero und Erzähler, bzw. Shakespeare hin- und herwechselt, und das passiert ohne […]</p>
Silvia Matras
8. Jan. 20171 Min. Lesezeit
Arthur Miller: Hexenjagd. Burgtheater
<p>Dass Arthur Miller ein exzellenter Dramatiker ist, wissen wir. Dass er ein Gespür für die Gefahren in der Gesellschaft hat, wissen wir auch. Sein Drama „Hexenjagd“ schrieb er Anfang der 1950er Jahre vor dem Hintergrund der Kommunistenverfolgung durch den Ausschuss des Senators McCarthy in den USA. 1956 wurde er selbst vor den Ausschuss zitiert. Weil […]</p>
Silvia Matras
1. Jan. 20172 Min. Lesezeit
Tiberius – Mode: Eleganz statt Fetisch
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Silvia Matras
30. Dez. 20161 Min. Lesezeit
Denton Welch, Freuden der Jugend. Wagenbach Verlag
<p>Den fünfzehnjährigen Orvil muss man einfach mögen. Mit welcher Intensität er die Ferien erlebt! Das Internat hasst er ganz gewaltig. Deshalb kann er es kaum erwarten, von seinem Vater in einem großen, eleganten Auto abgeholt zu werden. Er wird mit ihm und seinen beiden älteren Brüder die Ferien in einem Nobelhotel nahe der Themse in […]</p>
Silvia Matras
29. Dez. 20161 Min. Lesezeit
Ludwig II. nach dem Film von Luchino Visconti. Akademietheater
<p>Was für ein Abend! Man geht berauscht, verwirrt und seltsam gefesselt von so einer überwältigenden Bilderflut aus dem Theater. Und versucht sich an verschiedenen Interpretationen. Mein Rat: Gehen Sie nicht allein zu diesem Theaterabend, denn dann haben Sie nachher niemanden, mit dem sie darüber diskutieren können. Und Diskussion, Überlegung braucht es danach unbedingt. Am besten […]</p>
Silvia Matras
19. Dez. 20162 Min. Lesezeit
Kottan ermittelt – Bühne im Hof. St. Pölten
<p>Ich folge ja Nikolaus Habjan mit Begeisterung überall hin – diesmal nach St. Pölten in die sympathische „Bühne im Hof“. Dort ist freie Platzwahl und man hat sich etwas Witziges einfallen lassen: Im Programmheft gibt es eine Reservierungskarte zum Abtrennen. Darauf ist mit schwarzer Tinte zu lesen: „Hier sitzt“ – im freien Raum darunter schreibt […]</p>
Silvia Matras
17. Dez. 20162 Min. Lesezeit
Cendrillon (Aschenputtel), Ballett in der Wiener Volksoper
<p>Musik: Sergej Prokofjew. Choreographie: Thierry Malandin. In einer Art riesigen Schuhschachtel – an den Wänden sind sicher mehr als zweihundert Schuhe aufgespießt – tanzt das Aschenputtel( Cendrillon) aus der Asche in den Himmel ihres Prinzen. So könnte man kurz diesen Ballettabend zusammenfassen. Aber das würde der intelligenten und witzigen Choreographie von Malandin nicht gerecht werden. […]</p>
Silvia Matras
8. Dez. 20162 Min. Lesezeit
Shakespeare. Sturm. Akademietheater
<p>GENIAL! Mehr Worte zu dieser Aufführung braucht es nicht! Einfach genial! Aber leider gibt es die Einwortkritik nicht. Was ein ordentlicher Berichterstatter oder Kritiker sein will, der muss fleißig palavern, gescheite Worte machen. Und eine ordentliche Kritikerin will ich ja sein. Also deshalb – Worte zu diesem Sturm, zur besten Aufführung dieser Saison : Die […]</p>
Silvia Matras
4. Dez. 20162 Min. Lesezeit
Robert Seethaler, Die weiteren Aussichten. Kein&Aber Pocket
<p>Also gleich noch einmal Seethaler! Auch diesmal nicht mit derselben Begeisterung wie bei den Romanen „Der Trafikant“ und „Ein ganzes Leben“. Obwohl Thematik und Struktur dieses Romans sich in vielen Punkten ähneln, gibt es einiges, das ganz einfach „nervt“. Schauplatz: Irgendwo in irgendeiner Provinz – „Provinz“ im pejorativen Kontext zu verstehen. Dort gibt es nichts […]</p>
Silvia Matras
3. Dez. 20162 Min. Lesezeit
Hilary Hahn und das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck im Wiener Konzerthaus
<p>Natürlich waren alle, wirklich alle gekommen, um Hilary Hahn zu hören. Sie tourt gerade mit Max Bruchs Violinkonzert durch Europa. Eine Musik, von der sie selbst sagt,“ dass sie einem fast das Herz brechen kann und zugleich wie Rock’n Roll klingt, wenn es schneller wird.“ Und so klang es denn wirklich. Aber zuerst war Maurice […]</p>
Silvia Matras
20. Nov. 20162 Min. Lesezeit
Wendy und Jim
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Silvia Matras
17. Nov. 20161 Min. Lesezeit
Wiener Staatsopernballett: Balanchine, Liang, Proietto. 2.11. 2016
<p>Georges Bizet: Symphonie in C Die Choreografie von Balanchine ist eine Hommage an das klassische Ballett. Vor einem klaren blauen Hintergrund tanzen die Tänzerinnen in weißem Tüllröckchen und die Männer in Schwarz. Jeder der 4 Sätze wird von einem anderen Solistenpaar, anderen Solopaaren und dem Ensemble getanzt. Im ersten Satz „Allegro vivo“ tanzen Natascha Mair […]</p>
Silvia Matras
3. Nov. 20162 Min. Lesezeit
Don Pasquale, Wiener Staatsoper, 31.11.2016
<p>Freude am Spielen, am Ulk ohne Peinlichkeit, flotte Musik – so kann man den Abend zusammenfassen. Unter dem facettenreichen Dirigat von Frédéric Chaslin, in der bekannten Inszenierung von Irina Brook und auf der bewusst kitschigen Bühne scherzten Michele Pertusi als Don Pasquale – ein schauspielender Sänger durch und durch – und Alessio Arduini als Malatesta, […]</p>
Silvia Matras
2. Nov. 20161 Min. Lesezeit
Joseph Lorenz liest: „Unbekannter Arthur S.“ im Theater Akzent/Studio
<p>Es war eine “ Joseph Lorenz-Woche“. Zum 85. Todestag Arthur Schnitzlers las Joseph Lorenz am 17.10. in der MedUni Wien die „Traumnovelle“ (s. dazu den Beitrag) und am 20. 10. in der Studiobühne im Theater Akzent „unbekannte Texte“. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich kann es nicht oft genug schreiben, sagen: Seine Stimme, seine […]</p>
Silvia Matras
21. Okt. 20163 Min. Lesezeit
Joseph Lorenz liest die „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler.
<p>Wenn Jospeh Lorenz Schnitzler liest, ersetzt er uns Zuhörern jeden Film oder auch jeden Theaterabend. So klar und von einander abgesetzt führt er uns die einzelnen Figuren vor Augen. Es beginnt harmlos. Die übliche Eheszene: Fridolin und Albertine kommen von einem Ball zurück. Geplauder. Die ersten Geständnisse: Sie erzählt von dem schönen jungen Dänen, dem […]</p>
Silvia Matras
19. Okt. 20161 Min. Lesezeit
Hugo von Hofmannsthal: Der Schwierige. Theater in der Josefstadt
<p>Es ist schon recht schwierig mit dem Schwierigen. Inszeniert ihn ein Regisseur in einem traditionellen Bühnenbild, also in einem Wiener Salon der Jahrhundertwende, wird ihm sicher Einfallskosigkeit und Altertümelei vorgeworfen. Der Regisseur Janusz Kica entschied sich für eine moderne Version und ließ Karin Fritz eine kahle Bühne in Schwarz-Weiß bauen. Einziges Inventar eine niedere Bank. […]</p>
Silvia Matras
10. Okt. 20162 Min. Lesezeit
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