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Willkommen
auf dem bunten Kulturmarkt von Silvia Matras.
Ich bin immer neugierig, nie objektiv, dafür ehrlich!
Ich schreibe mehr aus der Seele als aus dem Kopf.
Kultursommer Semmering: Nicole Beutler und Joseph Lorenz: Dekadenz und Doppelmoral
<p>Das Motto, das zu dieser Lesung passt: „Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug“ (Arthur Schnitzler) Gleich ins volle Vergnügen mit Schnitzlers „Reigen“ – Szene der beiden Eheleute. Im Bett. Er ein Heuchler, wie er im Büchl steht. Sie, die gespielte Naive hats faustdick hinter den Ohren. Sie treibt ihn mit ihrer bohrenden Fragerei […]</p>
Silvia Matras
4. Aug. 20242 Min. Lesezeit
Kultursommer Semmering – Joseph Lorenz: Balladen
<p>Ein Sommernachmittag am Semmering, wie bestellt – von der Wiese weht ein zart-bitterer Kräuterduft, die Sicht ist klar. Man trinkt, tratscht und nichts deutet darauf hin, dass ein Großereignis bevorsteht. Nein -kein Gewitter, aber Blitze dennoch. Die schleudert Joseph Lorenz in verschiedenster Dichte aufs verdutzte Publikum herab . Gerade aufs Podium gesprungen, dreht er sich […]</p>
Silvia Matras
25. Juli 20242 Min. Lesezeit


Grafenegg -Sommerklänge: Prélude im Schlosshof mit den Ensembles der Grafenegg Academy und Abschlusskonzert „Zeitenwende“ im Wolkenturm mit dem Grafenegg Academy Orchestra
<p>Jedes Jahr kommen in Grafenegg junge Profi-Musiker aus aller Welt zusammen, um eine neue Art des Musizierens zu erproben. In großer Freiheit und mit kraftvollem Einsatz schaffen sie die Brücke zwischen älterem und neuem Repertoire. ©Silvia Matras. LInks Schloss, Mitte: Bläserensemble im Schlosshof. Rechts: Spiegelungen in der Tuba Im Schlosshof hörte man Unerhörtes: Nach den […]</p>
Silvia Matras
22. Juli 20242 Min. Lesezeit


Im Steirerhof oder: Wer will da noch nach Jesolo?
<p>Italien war einmal die Lieblingsdestination der Österreicher – heute schrecken Meldungen über überfüllte Strände viele von einem Urlaub am Meer ab. Der Steirerhof ist eine Alternative! Hier ist der Gast keine Nummer, sondern wird herzlich begrüßt und rundum aufmerksam betreut. Kein Massentourismus, kein Kampf um Liegen. Wem nach Romantik und Abgeshiedenheit ist, der sucht sich […]</p>
Silvia Matras
21. Juli 20241 Min. Lesezeit
Charles Lewinsky, Melnitz. Diogenes Verlag
<p>Lewinsky, wie immer geschichtlich bestens informiert und ein eifriger Recherchierer. schildert in diesem fast tausend Seiten langen Roman die Geschichte einer jüdischen Familie. In fünf Generationen beschreibt er, 1871 beginnend, das Schicksal der Meijers bis 1945. Immer wenn die Geschichte eine bedrohliche WEndung nimmt, erscheint „Onkel Melnitz“ als Warner. Den Meijers geht es darum, „echte“ […]</p>
Silvia Matras
20. Juli 20241 Min. Lesezeit
Romy Fölck, Das Licht in den Birken. Wunderlich im Rowohlt Verlag
<p>Ein wunderbarer, leichter Sommerroman:. Benno führt den großen Erbhof seiner Eltern in der Lüneburger Haide als „Lebenshof“ für alte und kranke Tiere, wo sie in Ruhe ihren Lebensabend genießen können. Leider hat sich im Laufe der Jahre ein riesiger Schuldenberg angehäuft und es droht Zwangsräumung oder Verkauf. Obwohl Benno ein Einsamkeit liebender Brummbär ist, entschließt […]</p>
Silvia Matras
17. Juli 20241 Min. Lesezeit
Kultursommer Semmering eröffnet mit: „Loriot -Szenen einer Ehe“ mit Senta Berger und Friedrich von Thun
<p>Loriot zieht immer, Senta Berger zieht immer, Friedrich von Thun zieht immer. Da kann eigentlich nichts schiefgehen. Ein wenig schon. Gelesen haben die beiden blitzgescheit und amüsant, aber nach jeder, auch nur kurzen Szene, spielte Maria Reiter auf dem Akkordeon eine eben so lange, wenn auch heiter-witzige Melodie. Manches davon kannte man, vieles nicht. Aber […]</p>
Silvia Matras
5. Juli 20241 Min. Lesezeit


FESTSPIELE REICHENAU 2024 – alle Stücke auf einen Blick
<p>Fotos: Lola Jodlbauer Nestroy: Der böse Geist Lumpazivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt Regie: Robert Meyer, Bühne und Kostüme: Christof Cremer, Musik: Helmut Thomas Stippich. Ein Krach, ein Donner, ein Blitz – effektvoller hätte man die Festspiele Reichenau nicht eröffnen können – wir befinden uns im Geisterreich. Dort soll Recht gesprochen werden. Nestroy, der große Widerstandsgeist […]</p>
Silvia Matras
5. Juli 20247 Min. Lesezeit


Schuberttheater: HABSBURGER – NARRISCH – Spaziergang für die Figur IV
<p>Die Puppenspieler: Soffi Povo, Markus Peter Gössler, Manuela Linshalm. Regie: Simon Meusburger. Musik: Markus – Peter Gössler. Puppen: Soffi Povo. Kostüm: Lisa Zingerle Unter dem Motto „Tu felix Austria spaziere!“ hat sich das Schuberttheaterensemble den Habsburgern verschrieben. „“Die Familie“ ist zurück und hält unseren Geist gefangen -überall sehen wir nur noch Habsburger!“ heiißt es auf […]</p>
Silvia Matras
24. Juni 20242 Min. Lesezeit


Grafenegg Sommernachtsgala 2024 im Wolkenturm
<p>Festliche Stimmung, man spürte die Spannung: Wird das Wetter halten? Vorausgesagt waren Gewitter, die knapp den Rand von Grafenegg streifen würden. So war es dann auch: Gleich zu Beginn des Konzertes fielen zehn Tropfen, gerade genug, dass im Publikum ein Rascheln war, Regenpelarinen wurden übergezogen. Aber die Sopranistin Regula Mühlemann ließ sich in ihrer vor […]</p>
Silvia Matras
22. Juni 20242 Min. Lesezeit


Wiener Konzerthaus: Wiener Kammerorchester, Dirigent Julian Rachlin, Cellistin: Raphaela Gromes
<p>Kompositionen: Max Bruch-Kol Nidrei. Camille Saint-Saens – Konzert für Violoncello und Orchester Nr.1. Ludwig van Beethoven: Eroica „Kol Nidrei“ von Max Bruch basiert auf dem jüdischen Gebet, das am Vorabend des Jom Kipurfestes gebetet wird. Obwohl Max Bruch Protestant war, war er mit jüdischen Gebräuchen vertraut. Der erste Teil ist ein Bußgesang, im zweiten verwendet […]</p>
Silvia Matras
20. Juni 20242 Min. Lesezeit
Konzerthaus: „Pierrot lunaire“ von Arnold Schönberg: Mitglieder der Wiener Symphoniker. Patricia Kopatchinskaja, Joonas Ahonen am Klavier
<p>Die Notenständer der Musiker sind mit Zeitungsfetzen, vielleicht auch Kleiderresten bestückt. Kopatchinkskaja betritt wie immer vom Publikum aus die Bühne, spielt ein wenig mit den Musikern, die noch im Begiff sind, ihren angestammten Platz zu verlassen und im Kreis gehend einen anderen einzunehmen. Das ist Ritual bei Aufführungen mit Kopatchinskaja, die dafür bekannt und vom […]</p>
Silvia Matras
20. Juni 20242 Min. Lesezeit
Olga Schnitzlers Konversation mit Hugo von Hofmannsthal, diesmal im „Haus Hofmannsthal“.
<p>Elisabeth-Joe Harriet ist Olga Schnitzler und schrieb dieses Konversationsstück. Florian Sedivy spielt Hugo von Hofmannsthal Eine wahre Wohltat war dieser Abend! Nach einigen ziemlich unverdaulichen Theatervorstellungen aus dem Wiener Festspielwochenzirkus nun endlich ein Abend, den man voll und ganz genießen konnte. Die Sprache beider Darsteller klar und fein differenziert, verstehbar bis in die letzten Reihen. […]</p>
Silvia Matras
19. Juni 20242 Min. Lesezeit
Bernhard Schlink, Das späte Leben. Diogenes
<p>Martin bekommt die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er hat nur mehr drei Monate zu leben. Als er mit seiner um Jahrzehnte jüngeren Frau darüber redet, reagieren beide vernünftig – der Leser meint: Vielleicht etwas zu vernünftig, unglaublich gelassen. Ulla ist Malerin und hat ihr eigenes Atelier. Martin ist Professor in Ruhestand. Beide lieben ihren kleinen Sohn David […]</p>
Silvia Matras
11. Juni 20242 Min. Lesezeit
Theater in der Josefstadt: Samuel Beckett, Warten auf Godot
<p>Aus dem Französischem von Elmar Tophoven Regie: Claus Peymann, Bühnenbild: Paul Perchbaumer, Kostüme: Su Bühler Muss man aus purer Ehrfurcht vor dem Ruhm, der diesem Stück als „Ikone“ des absurden Theaters anhaftet, die Vorstellung gut finden? – Nein, denn das Stück selbst ist keine Ikone mehr, es hat Rost angesetzt. Und den können auch ein […]</p>
Silvia Matras
7. Juni 20242 Min. Lesezeit
Theater in der Josefstadt: C. Goldoni, Trilogie der Sommerfrische
<p>Regie: Janusz Kiza, Kostüme und Bühne: Karin Fritz Da sitzen sie nun, unglücklich alle – siehe Foto oben. Der Wiener hat dafür einen besonderen Ausdruck „bedroppelst“ , weniger als unglücklich, mehr als verdutzt. Verdutzt darüber, dass nicht die Liebe das Sagen hat, sondern das Geld. Die Liebe, ja die ist ordentlich in Verruf gekommen, heute […]</p>
Silvia Matras
3. Juni 20242 Min. Lesezeit
Wiener Staatsballett: „im siebten himmel“
<p>Foto: Ensemble in „marsch, walzer, polka“ ©Ashley Taylor, Wiener Staatsballett Drei Choreographien von Choreographen mit ganz unterschiedlicher Handschrift. Faycal Karoui dirigierte das Orchester der Wiener Staatsoper marsch, walzer, polka – Choreographie Martin Schläpfer. Musik Johann Strauß (Sohn und Vater). Kostüme: Susanne Bisovsky Martin Schläpfer wie man ihn selten erlebte: Humorvoll tollten da die Tänzer über […]</p>
Silvia Matras
1. Juni 20242 Min. Lesezeit
Festspielhaus St. Pölten: PROKOFJEW/RACHMANINOW
<p>Tonkünstler-Orchester. Dirigent Hugh Wolff. Am Klavier: Andrei Korobeinikov Gabriela Lena Frank: „Escaramuza“ für Streicher, Schlagwerk, Harfe und Klavier Escaramuza bedeutet Scharmützel. Die in Kalifornien 1972 geborene Komponistin spürt in dieser Musik ihren südamerikanischen Wurzeln nach. Quelle ist die Kachampa-Musik aus den peruanischen Anden aus der Zeit vor der spanischen Eroberung. Traditionelle Krieger bringen sich unter […]</p>
Silvia Matras
28. Mai 20242 Min. Lesezeit
Theater Akzent: La Bohème – eine Hommage an Charles Aznavour und das französische Chanson
<p>Mit Bela Koreny – Klavier und Moderation, Stella Grigorian, Karl Markovics. Am Bass: Johannes Strasser, Saxophon: Herwig Gradischnig. Akkordeon: Aaron Wonesch Am 22. Mai 2024 feierte die Gruppe auf den Tag genau den 100. Geburtstag von Charles Aznavour. Bela Koreny erzählte von seiner Begeistrung für Charles Aznavour, den er oft im Konzert erlebte, ihn persönlich […]</p>
Silvia Matras
26. Mai 20241 Min. Lesezeit
Anne Pauly, Bevor ich es vergesse. Luchterhand Verlag
<p>Aus dem Französichen von Amelie Thoma „An dem Abend, als mein Vater starb, fanden mein Bruder und ich uns im Auto wieder, weil es spät war und….weil es nichts anderes mehr zu tun gab als heimzufahren.“ So nüchtern beginnt die Geschichte, die ein „Roman“ genannt wird, die aber so nahe an der Icherzählerin dran ist, […]</p>
Silvia Matras
11. Mai 20241 Min. Lesezeit
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